| 20:30 Uhr

CDU Hassel
Die Bürger am Gemeinwesen beteiligen

Beim Neujahrsempfang der CDU Hassel: von links: Pascal Rambaud (Bürgermeister), Uwe Herold (Ortsrat), Markus Derschang (ehem.Ortsvorsteher), Michael Rinck (CDU-Ortsvorsitzender), Frank Beinig (CDU-Fraktionsvorsitzender), Hildegard Schneider (Ortsratsmitglied), Alexander Funk, MdL, Christa Strobel, CDU-Stadtrat sowie Andreas Abel (stellvertretender Ortsvorsteher).
Beim Neujahrsempfang der CDU Hassel: von links: Pascal Rambaud (Bürgermeister), Uwe Herold (Ortsrat), Markus Derschang (ehem.Ortsvorsteher), Michael Rinck (CDU-Ortsvorsitzender), Frank Beinig (CDU-Fraktionsvorsitzender), Hildegard Schneider (Ortsratsmitglied), Alexander Funk, MdL, Christa Strobel, CDU-Stadtrat sowie Andreas Abel (stellvertretender Ortsvorsteher). FOTO: Dieter Strobel
Hassel. Beim Neujahrsempfang der CDU in Hassel gab es für die Gäste einen kurzen Blick zurück und auch einen Ausblick in die Zukunft.

Beim Neujahrsempfang des CDU-Ortsverbandes Hassel informierten nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Michael Rinck MdL Alexander Funk über die Bundes- und Landespolitik, CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Breinig über die Stadtratsentscheidungen und der stellvertretende Ortsvorsteher Andreas Abel über die Politik 2017 vor Ort sowie die Planungen für 2018.


CDU-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Frank Breinig informierte über die Gesamtlage in St. Ingbert, erläuterte auch den Haushalt 2017/18. „Die CDU hat Verantwortung übernommen. Wir setzen uns für die Stadt St. Ingbert ein; die Sanierung der Rischbachschule und der Ludwigschule kosten 15 bis 20 Millionen Euro, es war notwendig, die Grundsteuer und Gewerbesteuer zu erhöhen.“ Die Kreisumlage sei seit 2006 um mehr als das Doppelte angestiegen, da sei nicht mehr viel Spielraum. Er kritisierte, dass etliche Beschlüsse des Stadtrates vom Oberbürgermeister noch nicht umgesetzt worden seien.

Der stellvertretende Ortsvorsteher Andreas Abel konnte eine positive Entwicklung für Hassel konstatieren. „Hassel prosperiert, es gibt ein reges Vereinsleben.“ Angegangen worden seien im letzten Jahr der Neubau der Umkleidekabinen am Sportplatz – leider seien Verzögerungen eingetreten, der Rohbau sei fertiggestellt. Die Begrünung der Schulstraße durch Bäume werde im Frühjahr abgeschlossen. Diskutiert werde noch über die Notwendigkeit eines 17 000 Euro teuren Ballfangzauns am Sportplatz. Für 2018 stehe eine Aufwertung des Fröschenpfuhls auf dem Programm: Der Toilettenwagen werde durch einen neuen ersetzt und die Grillstelle neu hergerichtet. Auch die Bushaltestelle auf dem Marktplatz werde erneuert. Nicht umgesetzt sei allerdings die vom Ortsrat 2012 schon beschlossene Beleuchtung der alten Schulturnhalle, für die Gelder vorhanden seien, es hänge an der Verwaltung. Probleme hätten auch die beiden Kitas, weil für dringend benötigte Plätze die Baumaßnahmen wegen fehlender Gelder nicht begonnen werden könnten. Der Aufzug sei allerdings jetzt als förderungsfähig anerkannt worden.

Man wünsche sich auch mehr Beteiligung der Bevölkerung am Gemeinwesen. Hier nannte Abel als Beispiel die Beteiligung am Fastnachtsumzug, am Volkstrauertag und an der Veranstaltung „Wir grüßen den Mai“. Der Erhalt des „Hasseler Blädches“ sei gefährdet, weil die Anzeigen zurückgingen. Vor allem die ältere Bevölkerung sei auf das Blädche angewiesen.

Positiv sei das Engagement der VHS-Nebenstelle Hassel, das von Dieter Wirth (Hasseler Blädche), der Vereine sowie die Entwicklung der Hasseler Homepage (www.hassel.saarland). Hier sei eine steigende Anzahl von Klicks zu vermerken, was zeige, dass sie angenommen werde. „Wir können stolz sein, dass wir für Hassel eine solche Seite haben“, so Abel.