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Zauberer von Oz
„Der Zauberer von Oz“ in der Stadthalle

Mitglieder der Theater-AG des Leibniz-Gymnasiums präsentierten im Sommer die Masken für ihr Musical „Der Zauberer von Oz“.
Mitglieder der Theater-AG des Leibniz-Gymnasiums präsentierten im Sommer die Masken für ihr Musical „Der Zauberer von Oz“. FOTO: Margitte Roth-Reiplinger
St. Ingbert. Die Theater-AG des Leibniz-Gymnasiums bringt das weltbekannte Märchen-Musical am kommenden Freitag auf die Bühne. red

Gerade für Kinder gibt es Dinge, die mächtig Respekt einflößen. Doch oft steckt weit weniger dahinter, als es im ersten Moment scheint. Das musste auch die kleine Dorothy erfahren, als sie auf ihrer Reise durch das Wunderland Oz den allmächtigen Zauberer suchte. Ob sie ihn gefunden hat, das erfahren die Zuschauer am Freitag, 23. März um 10 und um 16 Uhr, in der St. Ingberter Stadthalle.


Das ist der Auftakt zur Reihe
„Theaterspaß für Kinder“, die bis zum Jahresende sechs Veranstaltungen umfasst. Den märchenhaften Stoff des „Zauberer von Oz“ führt die Theater AG des Leibniz-Gymnasiums in einer eigenen Bearbeitung des weltbekannten Klassikers auf. Der Film von 1939 in farbenprächtigem Technicolor zählt bis heute zu den bekanntesten Produktionen aus Hollywoods Traumfabrik. Als einer von nur vier Spielfilmen ist „Der Zauberer von Oz“ – hierzulande auch unter dem Titel „Das zauberhafte Land“ veröffentlicht, ist Teil des Weltdokumentenerbes der Unesco. Und er hat Judy Garland in der Rolle des singenden Mädchens Dorothy zum Weltstar gemacht.

„Somewhere over the Rainbow – Irgendwo hinter dem Regenbogen“ ist das sicherlich bekannteste Lied aus dem Märchen-Musical. Und das vor dem Hintergrund der Geschichte der kleinen Dorothy, ihrem Hund Toto, der Vogelscheuche, dem Blechmann und dem Löwen, in St. Ingbert direkt von der Kinoleinwand auf die Bühne. Die Theater-AG des Leibniz-Gymnasiums hat gerade der zeitlos gültige Bezug von Wunscherfüllung, Illusion und der Wahrheit hinter den Dingen fasziniert. Das hat die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Katharina Schmuck und Margitte Roth-Reiplinger dazu bewogen, dieses Stück aus dem Amerika der 30er-Jahre auszusuchen. Und man hat aktuelle Bezüge eingearbeitet. Denn in der Version der Theater-AG zieht Dorothy in der Begegnung und dem Austausch mit ihren Wegbegleitern Vergleiche zu ihrer Welt im 21. Jahrhundert und legt in Form von Einlagen und Tanzformationen ihre Sichtweise der Dinge dar. Das ist lustig, kurzweilig und unterhaltsam, aber auch tiefgründig und bewegend.