| 20:49 Uhr

Pfarrei Heiliger Martn
Das „Pastorale Konzept“ erreicht seine Endphase

Rohrbach. (red) Die Pfarrei Heiliger Martin, bestehend aus den Gemeinden Herz-Jesu Hassel. Herz-Jesu Oberwürzbach und St. Johannes Rohrbach, erstellt zurzeit ein neues pastorales Konzept. Zum einen sind alle Pfarreien hierzu verpflichtet, zum anderen aber ist Pfarrer Marcin Brylka der festen Überzeugung, mit Hilfe der sich hieraus ergebenden Pfarreianalyse einen „frischen Wind“ in die Gotteshäuser und in die Arbeit in der Pfarrei bringen zu können. red

Hierzu wurden bereits im vergangenen Jahr Fragebogen erarbeitet, welche an alle Haushalte, nicht nur die der Pfarrei, ausgeteilt wurden. Inzwischen liegen alle ausgefüllten Fragebogen vor und die Ergebnisse können in die Pfarreianalyse aufgenommen werden. Insgesamt 185 Fragebogen, darunter 92 aus Rohrbach, 50 aus Oberwürzbach und 43 aus Hassel kamen ausgefüllt zurück. Wenn auch nicht alle verteilten Fragebogen ausgefüllt wurden, so war doch das Analyseteam erfreut über die recht hohe Anzahl der Rückmeldungen. „Jede Einzelne von ihnen zeugt von Interesse am kirchlichen Leben, jede Einzelne von ihnen ist ein Versuch, etwas dazu beizutragen, das zu erarbeitende Konzept zu einem Erfolg werden zu lassen“, heißt es in einer Mitteilung.


Alle ausgefüllten Fragebogen wurden ausgewertet, Wünsche und Erwartungen aufgenommen. Man freute sich sowohl über ein anerkennendes Lob, als man ebenso den Grund für Kritik oder Unmut erläuterte. Wenngleich über der bisherigen Auswertung viele Stunden verbracht wurden, so beginne nun erst die eigentliche Arbeit. So manche Kritik, manch ein Wunsch oder eine Bitte bereite den Bearbeitern mitunter viel Kopfzerbrechen. Eine verlängerte Anzeige an der Liedtafel, eine quietschende Sakristeitür, welche die Andacht stört, kein Problem dies zu ändern. Doch der Wunsch nach mehr Messdienern, nach mehr deutschsprachigen Geistlichen, „sind da nicht die Gläubigen selbst gefragt?“, fragt das Team. Außerdem haben Menschen in den Fragebögen ihre Hilfe angeboten. Weil die Bearbeitung jedoch anonym verlief, sucht die Pfarrei nun händeringend nach den Personen und Kontaktmöglichkeiten.

Wie es jetzt weitergeht, was in Zukunft verändert wird und was nicht verändert werden kann und vor allem: warum? Dies können die Pfarrangehörigen in nächster Zeit dem Pfarrbrief entnehmen, wo ab sofort Schritt für Schritt erläutert wird, was nun geschieht und wie. Auch ist für kommenden Herbst für jede Pfarrgemeinde eine Versammlung mit Pfarrer Marcin Brylka und dem Analyseteam vorgesehen, in der offene Fragen erörtert werden.