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Oktoberfest
Super-Stimmung auf dem St. Ingberter Oktoberfest

Von Beginn an war die Stimmung im Oktoberfest-Zelt gut. Die Gäste sangen zur Musik von „Partyräuber“ lauthals mit.
Von Beginn an war die Stimmung im Oktoberfest-Zelt gut. Die Gäste sangen zur Musik von „Partyräuber“ lauthals mit. FOTO: Cornelia Jung
St. Ingbert. Wenn die Kastanien fallen und auch die ersten Blätter ist es bereits seit einigen Jahren Zeit für das Saarländische Oktoberfest in St. Ingbert, das am Wochenende immerhin schon zum 11. Mal stattfand. Von Cornelia Jung

Das Fest, das diesmal am letzten Septemberwochenende über die Bühne ging, hat ein treues Stammpublikum. Genau so schnell, wie die Karten im Internet angeboten werden, sind sie jedes Mal auch schon wieder weg. Im ehemals bayerischen St. Ingbert möchten die Besucher ihre Dirndl und Lederhosen zeigen, Dekolleté oder Waden.


Nach dem Fassbieranstich durch Staatssekretär und Ortsvorsteher Ulli Meyer am Freitag, betrat mit „Partyräuber“ eine Band die Bühne, die zum ersten Mal in der Mittelstadt dabei war. Die Truppe sei laut Homepage für „wilde Raubzüge“ bekannt, darunter auf der Rheinkirmes Düsseldorf und dem Cannstatter Wasen. Keine Frage, dass die „Wiesn Band des Oktoberfestes München 2016“, die Gäste schnell gefangen setzte und nach ihrer Pfeife auf Tischen und Bänken tanzen ließ.

Die musizierenden Jungs und das singende „Mädel“ verstanden ihr Geschäft, riefen ob der heißen Partynacht immer wieder zum Trinken auf. Das ließen sich die Besucher nicht zweimal sagen, erhoben ein ums andere Mal die Maß, um „Ein Prosit auf die Gemütlichkeit“ auszubringen. Die „Schickeria“ sang mit „Wind in ihren Flügeln“ „Hulapalu“ und „Qué será“ und ließ sich von den Partyhits in die Nacht „entführen“. Für die Stimmung im Partyzelt auf dem Marktplatz gab es von den Musikern ein großes Lob: „Ihr seids der Wahnsinn. Dagegen ist das Oktoberfest in München Kinderkacke.“