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Juz St. Ingbert
Das Juz St. Ingbert hat jetzt doch Hilfe durch einen Bufdi

St. Ingbert. Nach Informationen der St. Ingberter CDU hat die Vollversammlung des Jugendzentrums die vakante Stelle einer Bundesfreiwilligendienstleistenden (Bufdi) in der vergangenen Woche neu besetzt. Die Neubesetzung war erforderlich geworden, nachdem das bisherige Vertragsverhältnis zum 1. April ausgelaufen war (wir berichteten mehrmals). Dem Vernehmen nach habe es sogar mehrere Bewerberinnen für die vakante Stelle gegeben. „Die vom Oberbürgermeister geforderte Schließdienst-Notlösung mit externen Honorarkräften ist damit vom Tisch“ so der St. Ingberter CDU-Vorsitzende Pascal Rambaud. Denn durch die Neubesetzung sei nun dauerhaft gesichert, dass die bisherigen Öffnungszeiten der Einrichtung erhalten bleiben können. red

Nach Informationen der St. Ingberter CDU hat die Vollversammlung des Jugendzentrums die vakante Stelle einer Bundesfreiwilligendienstleistenden (Bufdi) in der vergangenen Woche neu besetzt. Die Neubesetzung war erforderlich geworden, nachdem das bisherige Vertragsverhältnis zum 1. April ausgelaufen war (wir berichteten mehrmals). Dem Vernehmen nach habe es sogar mehrere Bewerberinnen für die vakante Stelle gegeben. „Die vom Oberbürgermeister geforderte Schließdienst-Notlösung mit externen Honorarkräften ist damit vom Tisch“ so der St. Ingberter CDU-Vorsitzende Pascal Rambaud. Denn durch die Neubesetzung sei nun dauerhaft gesichert, dass die bisherigen Öffnungszeiten der Einrichtung erhalten bleiben können.


OB Hans Wagners Behauptung, das Juz werde künftig „nur noch an zwei Tagen geöffnet“ sein, sei spätestens nach dieser wichtigen Personalentscheidung nachweislich falsch. „Anstatt die Angelegenheit zur Chefsache zu machen und nach einer für alle Seiten zufriedenstellenden Lösung zu suchen, hat der sich Verwaltungschef einen schlanken Fuß gemacht und nur eine Minimallösung präsentiert; eine schlechte noch dazu,“ so Rambaud in einer am Ostermontag verbreiteten Pressemitteilung. Kein Sportverein käme auf die Idee, auf einen Trainer zu verzichten und stattdessen auf Honorarbasis jemanden zu beschäftigen, der nur den Sportplatz auf- und zusperrt. Genau eine solche Lösung habe Wagner für das Juz vorgesehen.

Daher sei es aus sachlichen Gründen vollkommen gerechtfertigt gewesen, dass der Stadtratsausschuss gegen diese von Wagner vorgeschlagene Schließdienst-Notlösung mit externen Honorarkräften votiert habe. „Diese Notlösung wäre dann womöglich zur Dauereinrichtung geworden, zum Nachteil der Nutzer und Besucher des Juz“, so Pascal Rambaud weiter.

Der CDU-Vorsitzende verwies darüber hinaus auf weitere bereits vom Stadtrat beschlossene Finanzmittel zur Unterstützung des Jugendzentrums in Höhe von knapp 10 000 Euro, unter anderem für eine Erneuerung der vorhandenen Küche, die Anschaffung von technischen Geräten, für Fortbildungen, das Drucken von Flyern sowie der Durchführung von Jugenddiskos. Von einer mangelnden Unterstützung des Juz in St. Ingbert durch den Stadtrat könne also überhaupt keine Rede sein