| 21:13 Uhr

Ortsrat St. Ingbert-Mitte
Containerplatz verschandelt Wohnumfeld

Auf Wunsch einiger Anlieger wird es eine kostengünstige Veränderung am Standplatz der Container in der Josefstaler Straße geben.
Auf Wunsch einiger Anlieger wird es eine kostengünstige Veränderung am Standplatz der Container in der Josefstaler Straße geben. FOTO: Cornelia Jung
St. Ingbert. Ortsrat St. Ingbert diskutierte bei einem Ortstermin in der Josefstaler Straße über eine einfache Lösung. Von Cornelia Jung

Früher sei der Bereich um die Josefstaler Straße 187 bis 189 ein Schandfleck und sozialer Brennpunkt gewesen, wie sich Mitglieder des Ortsrates St. Ingbert-Mitte erinnern. Durch die Gestaltung der Fassaden der städtischen Wohngebäude, im Volksmund „Haus Europa“ genannt, habe aber das Straßenbild eine deutliche Aufwertung erfahren. Was einige Anwohner allerdings stört, ist der ungepflegte Außenbereich, hier vor allem die ramponierten Container.


Die Glas-, Papier- und Altkleidercontainer würden wesentlich zum schlechten Eindruck des Wohnumfeldes beitragen. Als der Ortsrat sich vor der jüngsten Sitzung ein Bild davon machte, waren keine wilden Müllablagerungen neben den Container sichtbar, sind dort jedoch an der Tagesordnung, wie die Anlieger erzählen. Sie befürchten, dass der Gesamtzustand der Grundstücksfläche zur Ablagerung von Müll verleitet, damit zur Verschandelung des Wohnumfeldes beiträgt und auch die neue Fassade in Mitleidenschaft gezogen wird. Eine grundlegende Umgestaltung des Außenbereichs kann es dort nicht geben, wie eine Mitarbeiterin der Verwaltung bei einer Ortsbegehung mit dem Ortsrat und Bürgern sagte. Auch eine großzügige Verlagerung der Abfallbehälter von der Straße in Richtung Trockenplatz nicht, denn die Wiese ist Teil des Mietvertrags und kann nicht ohne Zustimmung verändert werden.

Bei dem Vor-Ort-Termin wurde allerdings eine Lösung diskutiert, die jetzt geprüft wird. Bisher steht eine Reihe von mehreren Containern entlang der Straße. Künftig sollen die zwei Kleider- beziehungsweise Schuhcontainer entfernt werden und die restlichen Container hintereinander im „Doppelpack“ gestellt werden, denn die geteerte Standfläche ist für diese Variante groß genug. Dies sei mit wenig Kosten verbunden, weil etwas „Bestehendes nur umgestellt wird“, wie Ortsvorsteher Ulli Meyer sagte. Gerd Lang, Leiter des Abfallbewirtschaftungsbetriebs der Stadt, wies in der Sitzung darauf hin, dass allerdings gewährleistet sein müsse, dass der Greifarm des Entsorgungsfahrzeuges an die Behälter gelangen könne.