| 20:02 Uhr

baumwollspinnerei
CDU St.Ingbert will Lösung für Baumwollspinnerei

Stadt-und Ortsratsmitglieder der St. Ingberter CDU machen Vorschläge für eine baldige Fertigstellung der Baumwollspinnerei.
Stadt-und Ortsratsmitglieder der St. Ingberter CDU machen Vorschläge für eine baldige Fertigstellung der Baumwollspinnerei. FOTO: Mathis Uder
St. Ingbert. Jede Stadt hat ihre endlose Geschichte. In St. Ingbert ist es die Baumwollspinnerei. Nach dem gefühlt jahrelangen Stillstand der Umbaumaßnahmen soll die Baumwollspinnerei endlich fertig werden und als neues Kulturzentrum und Museum zur Verfügung stehen. red

Um eine tragfähige Lösung zu erreichen, strebt die CDU St. Ingbert deshalb auch eine Neuorientierung der Vertragsbeziehungen mit dem bisherigen Investor Werner  Deller an. In diesem Sinne setzte sich Ortsvorsteher Ulli Meyer in einem Gespräch mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Frank Breinig für eine grundlegende Neuorientierung beim Projekt Baumwollspinnerei ein. „Die Baumwollspinnerei darf sich nicht in die Reihe der städtischen Ruinen  wie Stadtbad, Tischtennis- oder TG-Halle einreihen“, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU. Hierfür sei wichtig, den „Gordischen Knoten“ zu durchschlagen und die Baumwollspinnerei fertigzustellen. Gegebenenfalls auch ohne den Investor Werner Deller, „mit dem einvernehmliche Gespräche zu führen sind“.


Dies sei man aus CDU-Sicht insbesondere dem größten Sohn der Stadt, Albert Weisgerber, schuldig, dessen Bilder zurzeit. in dafür nur bedingt geeigneten Räumlichkeiten gelagert werden. Aber auch den zahlreichen Initiativen, die sich für eine Nutzung des Gebäudes interessieren, beispielsweise. die Kinowerkstatt. Es sei klar, dass eine Lösung und Fertigstellung nur unter Einbeziehung der regionalen Wirtschaft, bestenfalls sogar mit einem St. Ingberter Unternehmen, sinnvoll sei. Insbesondere müsse bei der dann abschließenden Lösung ausgeschlossen werden, dass der Stadt zusätzliche Kosten entstehen. Neben dem Museums- und Kulturbetrieb seien wirtschaftlich selbsttragende Lösungen zu bevorzugen. Wie wie zum Beispiel die Nutzung der bisher von Deller gehaltenen Etagen als Wohnungen oder Büros.