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CDU St. Ingbert-Mitte
Erinnerung ans Ende des Ersten Weltkriegs

Zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs haben sich CDU-Mitglieder an den Soldatengräber auf dem Alten Friedhof versammelt.
Zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs haben sich CDU-Mitglieder an den Soldatengräber auf dem Alten Friedhof versammelt. FOTO: Ursel Schmitt
St. Ingbert. Die CDU St. Ingbert-Mitte erinnerte an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Der Ortsvorsitzende Frank Luxenburger legte im Beisein des Landtagspräsidenten Stephan Toscani und des Ortsvorstehers Ulli Meyer zum Gedenken an die Opfer aller Kriege an den Soldatengräbern beider Weltkriege und dem gemeinsamen Ehrengrab der Opfer des Bombenangriffs vom 11. August 1915 auf dem Alten Friedhof einen Kranz nieder. red

Luxenburger betonte, dass die 18er Jahre für die Saarregion in vergangenen Zeiten keine guten waren.


1618 begann einer der schlimmsten Kriege im Saartal: der 30-jährige Krieg, der an der Saar sogar bis 1661 (43 Jahre) dauerte. Er endete mit der fast vollständigen Dezimierung der Bevölkerung im Saarraum. Im Jahr 1918 dann das eigentlich frohe Ereignis: in einem Eisenbahnwagen in Compiègne rund 80 Kilometer nördlich von Paris unterzeichnen der deutsche Abgesandte Matthias Erzberger und der französische Marschall Ferdinand Foch am 11. November 1918 die Waffenstillstandsbedingungen: Der Erste Weltkrieg ist zu Ende.

Aber das folgenschwere Diktat bahnt den Weg für noch schlimmere Ereignisse: den Zweiten Weltkrieg. Luxenburger betonte, dass diese Ereignisse lehren sollten, die Völkerverständigung und das gemeinsame Europa zu pflegen und zu stärken. Erst in diesem Monat tagten die Minister des Saarlandes mit den Vertretern der Großregion Grand-Est zum ersten Mal gemeinsam in Straßburg. Luxenburger forderte, dass jeder Schüler im Saarland einmal in seiner Schulzeit Verdun als Mahnmal des Weltfriedens besuchen sollte. Stephan Toscani betonte die Bedeutung Europas für den Frieden und die  Hoffnung, solche Ereignisse zwischen den Völkern Europas nicht mehr erleben zu müssen.