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CDU-Spitzenkandidat wehrt sich gegen Zweifel an Wählbarkeit

St Ingbert. Im Vorfeld der Wahlen am 25. Mai ziehen dunkle Wolken am kommunalpolitischen Himmel St. Michael Beer

Ingberts auf. Ein anonymer Brief an OB Hans Wagner fordert den Verwaltungschef in seiner Eigenschaft als Gemeindewahlleiter auf, die Wählbarkeit des CDU-Spitzenkandidaten für den Stadtrat, Pascal Rambaud, zu prüfen. Rambaud ist Stadtverbandsvorsitzender der St. Ingberter Christdemokraten und steht auf der Gebietsliste seiner Partei auf Platz eins. In dem Schreiben wird erläutert, Rambaud habe seinen Lebensmittelpunkt nicht in St. Ingbert, sondern aus familiären und beruflichen Gründen in Perl. Für die Wählbarkeit eines Kandidaten sei aber nicht primär der erste Wohnsitz, den Rambaud in St. Ingber hat, sondern der Schwerpunkt seiner Lebensbeziehungen entscheidend. Rambaud dementiert: "Mein Lebensmittelpunkt liegt ganz klar in St. Ingbert." Auch wenn der Religionslehrer mit Arbeitsplatz in Luxemburg einräumt, derzeit aus privaten Gründen tatsächlich viel Zeit in Perl zu verbringen.