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CDU St. Ingbert
Den Themen auf den Grund gehen

Im Frühjahr hatte der CDU-Ortsverband St. Ingbert-Mitte Mitglieder zu einem Besuch beim Saarländischen Rundfunk eingeladen.
Im Frühjahr hatte der CDU-Ortsverband St. Ingbert-Mitte Mitglieder zu einem Besuch beim Saarländischen Rundfunk eingeladen. FOTO: Andreas Zimmer
St. Ingbert. Um politische Themen besser nachvollziehen zu können, bietet die St. Ingberter CDU ihren Mitgliedern tiefe Einblicke durch Exkursionen an.

Fahrten, Geselliges, Feste und Mehrwert-Info-Veranstaltungen: Der CDU-Ortsverband St. Ingbert-Mitte bietet einige nicht-politischen-Aktivitäten für seine Mitglieder an. Wie die aussehen können, stellten Frank Luxenburger, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands St. Ingbert-Mitte, und Armin Herrmann, Pressereferent des Ortsverbandes, vor. Besonders wichtig sei es, aktuelle Themen vor Ort und aus der Praxis heraus zu beleuchten. Exkursionen bieten hierzu eine hervorragende Möglichkeit. Im Vorfeld des Neubaus des St. Ingberter Schwimmbades „das blau“, führte eine davon sogar zu den Bäderbetrieben nach München. Dort gewannen die Teilnehmer zusätzliches Know-How für die Umsetzung eines Herzensanliegens der CDU, das in der vergangenen Woche eine Förderung des Innenministers Klaus Boullion erhielt. Aber auch die Besichtigungen des Biomassekraftwerk auf dem Drahtwerk-Nord-Areal, die Standorte von Windkraftanlagen und ein Gichtkraftwerk fanden bereits statt, um beim Beispiel „Energie“ zu bleiben.


Ein Thema, das ebenfalls weit oben steht, ist die „Alterung der Bevölkerung“. Hierzu werden regelmäßig Expertenrunden in unterschiedlichsten Bereichen angeboten: Pflege und Medizin gehören genauso dazu wie Recht und Gesetz, Finanzen und Versicherung oder Wohnen und Bauen. „Aus den sich ergebenden Fragen und Diskussionsbeiträgen“, so Armin Herrmann, „erkennen wir die Bedürfnisse, die wir so gut wie möglich zufriedenstellen.“ Hinzu komme, dass sich die meisten CDU-Mitglieder aktiv in der vielfältigen Vereinslandschaft der Stadt gemeinnützig engagieren. Dort, wo viele Interessen und Anregungen geäußert werden und wichtige Dinge Anstoß finden. Den Vereinen gelinge es leichter als noch vor Jahren die Finanzierung ihrer Projekte zu stemmen. Fast alle Bürger wissen heute, wen sie ansprechen müssen oder welche Formulare sie ausfüllen müssen, so Herrmann. „Wer noch Fragen hat, kann sich natürlich an uns wenden“, fügte er ergänzend hinzu. Dabei stehen die Veranstaltungen der CDU-Ortsverbände nicht nur Mitgliedern, sondern der gesamten Bevölkerung offen. „Nur im unmittelbaren Kontakt erfahren wir, was die Menschen bewegt, wie wir sie - mitunter auch im Einzelfall - unterstützen können“, sagte Herrmann. „Saisonale und auch traditionelle Anlässe greifen wir daher gerne auf, um sie mit der Bevölkerung zu feiern.“

So zum Beispiel das Federweißer-Fest im vergangenen Jahr und die 500-Jahr-Feier des Reinheitsgebots für das deutsche Bier im Jahr 2016. Leider schrecke der hohe Zeitaufwand gemeinnütziger Arbeit Interessierte auch ab. „Um die entladenen Batterien aufzuladen, spannen wir gemeinsam aus“, berichtet der Pressereferent. Etwa bei Weinwanderungen, Besuchen von Weihnachtsmärkten, Skifreizeiten der Jungen Union in Tirol oder die Betriebsbesichtigung beim Saarländischen Rundfunk. In einem sind sich beide Kommunalpolitiker einig: „Als Menschen stehen wir inmitten von Menschen und so wird es auch bleiben.“