| 21:03 Uhr

St. Ingbert
CDU kritisiert Schließung von Filialen der Kreissparkasse

St. Ingbert. Die CDU St. Ingbert bedauert die Schließung von vier Filialen der Kreissparkasse Saarpfalz in St. Ingbert-Mitte und der Filiale in Rentrisch. „Das ist ganz klar eine deutliche Service-Einschränkung für die Menschen in St. Ingbert“, so CDU-Stadtverbands-Vorsitzender Pascal Rambaud. Gerade ältere und weniger mobile Menschen würden in Zukunft möglicherweise Schwierigkeiten bekommen, ihre finanziellen Angelegenheiten persönlich zu regeln. Die CDU St. Ingbert sieht die Kreissparkasse Saarpfalz als öffentlich-rechtliche Einrichtung in einer besonderen Verpflichtung. Sie müsse ihre Serviceleistungen flächendeckend verfügbar machen. red

Die CDU St. Ingbert bedauert die Schließung von vier Filialen der Kreissparkasse Saarpfalz in St. Ingbert-Mitte und der Filiale in Rentrisch. „Das ist ganz klar eine deutliche Service-Einschränkung für die Menschen in St. Ingbert“, so CDU-Stadtverbands-Vorsitzender Pascal Rambaud. Gerade ältere und weniger mobile Menschen würden in Zukunft möglicherweise Schwierigkeiten bekommen, ihre finanziellen Angelegenheiten persönlich zu regeln. Die CDU St. Ingbert sieht die Kreissparkasse Saarpfalz als öffentlich-rechtliche Einrichtung in einer besonderen Verpflichtung. Sie müsse ihre Serviceleistungen flächendeckend verfügbar machen.


„Einerseits hat die Kreissparkasse eine besondere kommunale Verpflichtung, andererseits muss sie sich an den gleichen rechtlichen Vorgaben und Marktmechanismen orientieren wie jede andere Bank auch“, kann Pascal Rambaud die Entscheidung der Bank zumindest nachvollziehen. Man begrüße ausdrücklich die Zusicherung des Vorstands, dass man in den von
Schließungen betroffenen Bereichen einen Bargeld-Bringservice einrichten wolle, einen zunächst kostenlosen Versand der Kontoauszüge anbieten werde und die bisherigen Berater auch künftig als Ansprechpartner zur Verfügung stünden. So würden diejenigen, die bisher auf die Filialen angewiesen waren, nicht alleine gelassen.

Auch die Ortsvorsteher Dieter Schörkl (Rentrisch) und Ulli Meyer (St. Ingbert-Mitte, beide CDU) sehen hinsichtlich der Schließungen Gesprächsbedarf. „Wir sind überrascht, dass die städtischen Gremien und die Öffentlichkeit weder von der Kreis- noch der Stadtverwaltung an der Diskussion beteiligt wurden“, erklärten sie: „Wie schon bei der Kooperation des Kreiskrankenhauses sollen die Bürger von St. Ingbert anscheinend vor vollendete Tatsachen gestellt werden.“ Erfreulich für die CDU sei dagegen die Zusage des Vorstands, das finanzielle Engagement der Kreissparkasse bei kulturellen und sportlichen Veranstaltungen in St. Ingbert weiter aufrechtzuerhalten.