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| 21:41 Uhr

Müll in Rohrbach
CDU in Rohrbach sucht bessere Lösungen fürs Altpapier

Überfüllte Altpapier-Container, wie hier hinter der Rohrbachhalle, sorgen immer wieder für Ärger in Rohrbach.
Überfüllte Altpapier-Container, wie hier hinter der Rohrbachhalle, sorgen immer wieder für Ärger in Rohrbach. FOTO: Thomas Magenreuter
Rohrbach. Zehn völlig überfüllte Papiercontainer und massig Papier und Pappe daneben fanden Entsorgungswillige kurz vor Weihnachten an der Rohrbachhalle vor. Wie CDU-Stadtratsmitglied Thomas Magenreuter berichtet, sei dies kein Einzelfall. red

Hier und wohl auch an anderen Standorten werde offenbar nicht ausreichend geleert, teilt er mit. Volle Container seien besonders in der heutigen Zeit zu beobachten, in welcher dank des florierenden Online-Handels immer mehr Verpackungskartons anfallen. Regelmäßig käme dann noch die illegale Entsorgung von Haus- und Sperrmüll an den Containerstandorten hinzu, wie aktuell ein Anwohner seinem Ärger über die Gesellschaft auf Facebook zu Recht Luft mache. Dies sei ein fortwährendes Ärgernis.

Nach Information des ABBS (Abfall-Bewirtschaftungs-Betrieb-St. Ingbert) seien in 2017 über die Blauen Tonnen mehr als 3000 Tonnen Altpapier eingesammelt worden, in 2016 rund 2400 Tonnen. Um ein Gefühl für die Menge zu bekommen: Die eingesammelte Restmüllmenge in St. Ingbert hätte in 2016 circa 4000 Tonnen betragen. Magenreuter betont, dass es keinen Sinn mache an den Containerplätzen noch mehr Papiercontainer hinzustellen. Der gestiegenen Menge an Altpapier könne man mit einer kürzeren Leerungsfrequenz an den Containerstandorten selbst sowie bei der Blauen Tonne durch eine dreiwöchentliche statt einer monatlichen Leerung begegnen.

Durch Letzteres wäre man nicht zwingend auf Papiercontainer oder das Wertstoffzentrum angewiesen. Die Papiermenge an den Containerplätzen in der Gesamtstadt in 2016 sei mit geschätzten 600 Tonnen angegeben worden, rund 100 Tonnen wären im Wertstoffzentrum eingesammelt worden. Knapp 300 000 Euro Papiervermarktungserlöse seien 2016 erzielt worden; ein beachtlicher Betrag, welcher der eigenständigen Abfallentsorgung in St. Ingbert zugute kommen würde.

Die besagten Papiercontainer seien nach Weihnachten von der Stadt geleert worden. Die CDU Rohrbach bittet in ihrer Mitteilung alle Nutzer, dass vor der Befüllung der Container mit Kartonagen oder Kartons diese entsprechend zerkleinert beziehungsweise zusammengefaltet werden sollten, um den Papiercontainer optimal ausnutzen zu können. Ansonsten verpuffe auch eine regelmäßige Leerung und provoziere mit dem Danebenstellen eine illegale Müllentsorgung.

Die CDU will dieses „leidige“ Thema auf die Tagesordnung der nächsten Ortsratssitzung bringen und Lösungen einfordern, so CDU-Fraktionssprecher Jörg Schuh.