| 22:11 Uhr

Sommerfest der Musikschule
Bunte Tonvielfalt unter Pavillons

Geschichten über freche Gänse auf zwei Sprachen gaben die Kleinsten beim Sommersfest der Musikschule zum Besten.
Geschichten über freche Gänse auf zwei Sprachen gaben die Kleinsten beim Sommersfest der Musikschule zum Besten. FOTO: Selina Summer
St. Ingbert. Die Musikschule St. Ingbert feiert ihr Sommerfest an der Ludwigschule. Von Selina Carolin Summer

(sum) Seit 1972 gibt es sie, die Musikschule in St. Ingbert. Über 600 Schüler vom Kindergarten- bis zum Studienalter lernen dort das Musizieren und seit einer Woche befindet sie sich, abgesehen von den Außenstellen in Rohrbach und Hassel, zentral in der Ludwigschule. Vergangenen Samstag feierte sie ihr alljährliches Sommerfest. Nach den vergangenen unwetterlastigen Wochenenden freute man sich besonders über das gute Wetter.


„Es ist beeindruckend, was in der Musikschule St. Ingbert geleistet wird“, befand Oberbürgermeister Hans Wagner bei seiner Eröffnungsrede. Gemeint sind natürlich die Musiker, die ihr Können zum Besten gaben, aber auch die Familien und Freunde, die gemeinsam das Kuchenbuffet und den Grillstand mit jeder Menge Leckereien füllten, Dienste übernahmen und die Gäste des Nachmittags bewirtschafteten. Damit auch unter den Jüngsten keine Langeweile aufkommen konnte, stand außerdem eine Spielstraße parat. Eine gemeinschaftliche Leistung, die maßgeblich dazu beitrug, das gebotene Programm genießen zu können. Der Erlös des Verkaufs kam zudem der Musikschule zugute.

Wer es sich auf dem Hof der Ludwigschule unter den Pavillons bequem machte, den erwartete bunte Tonvielfalt. Den Anfang machte die hauseigene Band, die moderne Chartsongs wie zum Beispiel Ed Sheeran zum Besten gab. Ihnen folgten die Musiker von Poco a Poco und schließlich die Gruppe der Jüngsten. Die Kinder der Elementaren Musikpädagogik (EMP) erzählten gemeinsam Geschichten. Eine davon sogar auf zwei Sprachen. In Deutsch und Russisch berichteten sie von Oma und ihren frechen Gänsen. Den Abschluss bildete ein Stück von Johann Strauss.



Der Musicalchor begeisterte hingegen mit einer Kurzform des Dschungelbuchs. Schlange Kaa, die Elefantenhorde, Affenkönig Louis und natürlich vor allem „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ von Bär Balu brachten das Publikum zum Mitklatschen. Eifrig gesungen wurde dann beim Konzert der „kleinen Großen“, dem zum Abschluss die Serenade folgte. Ein abwechslungsreiches Programm, das die Schüler und ihre Lehrer auf die Beine stellten. „Wir können stolz auf unsere Musiker sein.“, sagte Marika Flierl vom Geschäftsbereich Kultur, Bildung und Familie.