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Bürger vermissen Toilette im Bahnhofsgebäude

St Ingbert. Nicht nur der Seniorenbeirat hatte vor kurzem das Fehlen einer Toilette im St. Ingberter Bahnhofsgebäude moniert. Viele Bürger und Reisende vermissen dort ein WC. Derzeit werden sie während der Öffnungszeiten des Kiosk im Bahnhof auf die Toiletten im Amtsgericht verwiesen. Hat dies geschlossen oder es bleibt zwischen den Zuganschlüssen nur eine kurze Zeit, fällt auch diese Option weg. Deshalb unterstützt der Ortsrat St. Ingbert-Mitte das Anliegen des Beirats nach frei zugänglichen Toiletten im Bahnhof. "Für Bahnreisende ist das eigentlich undenkbar", sagte Irene Kaiser bei der jüngsten Ortsratssitzung. Nach ihrer Ansicht bräuchte man nur eine Tür der derzeitig geschlossenen Gaststätte zu öffnen, um wenigstens eins von drei im Gebäude vorhandenen WCs nutzbar zu machen. "Ohne großen Aufwand könnte so der Zugang zur Toilette, die momentan nur über die Gaststätte erreicht werden kann, wieder über die Vorhalle erfolgen, so wie es ursprünglich auch vorgesehen war und lange Zeit praktiziert wurde", meint sie. Michael Müller vom Seniorenbeirat der Stadt schilderte in der Sitzung, wo die Leute aus der Not heraus überall ihre Notdurft verrichten. "Uriniert wird in Kellerlöcher und den Aufzug", sagte er. Aus seiner Sicht greifen unabhängig von der Toilettensituation auch die allgemeinen Reinigungsmaßnahmen der Bahn nicht. Deshalb ging aus der Sitzung die Aufforderung des Ortsrates an die Stadtverwaltung, nun endlich den Vertrag zur Sicherheitspartnerschaft mit der Bundespolizei abzuschließen, und an die Bahn, eine Toilettenanlage einzurichten. Cornelia Jung

Nicht nur der Seniorenbeirat hatte vor kurzem das Fehlen einer Toilette im St. Ingberter Bahnhofsgebäude moniert. Viele Bürger und Reisende vermissen dort ein WC. Derzeit werden sie während der Öffnungszeiten des Kiosk im Bahnhof auf die Toiletten im Amtsgericht verwiesen. Hat dies geschlossen oder es bleibt zwischen den Zuganschlüssen nur eine kurze Zeit, fällt auch diese Option weg. Deshalb unterstützt der Ortsrat St. Ingbert-Mitte das Anliegen des Beirats nach frei zugänglichen Toiletten im Bahnhof. "Für Bahnreisende ist das eigentlich undenkbar", sagte Irene Kaiser bei der jüngsten Ortsratssitzung. Nach ihrer Ansicht bräuchte man nur eine Tür der derzeitig geschlossenen Gaststätte zu öffnen, um wenigstens eins von drei im Gebäude vorhandenen WCs nutzbar zu machen. "Ohne großen Aufwand könnte so der Zugang zur Toilette, die momentan nur über die Gaststätte erreicht werden kann, wieder über die Vorhalle erfolgen, so wie es ursprünglich auch vorgesehen war und lange Zeit praktiziert wurde", meint sie. Michael Müller vom Seniorenbeirat der Stadt schilderte in der Sitzung, wo die Leute aus der Not heraus überall ihre Notdurft verrichten. "Uriniert wird in Kellerlöcher und den Aufzug", sagte er. Aus seiner Sicht greifen unabhängig von der Toilettensituation auch die allgemeinen Reinigungsmaßnahmen der Bahn nicht. Deshalb ging aus der Sitzung die Aufforderung des Ortsrates an die Stadtverwaltung, nun endlich den Vertrag zur Sicherheitspartnerschaft mit der Bundespolizei abzuschließen, und an die Bahn, eine Toilettenanlage einzurichten.