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Wohnhausbrand in Rohrbach
Brand überrascht Familie im Schlaf

In Rohrbach hat es am späten Montagaben in einem Haus in der Buchenstraße gebrannt. Foto: Brandon Lee Posse
In Rohrbach hat es am späten Montagaben in einem Haus in der Buchenstraße gebrannt. Foto: Brandon Lee Posse FOTO: Brandon Lee Posse
Rohrbach. In einem Haus mit integrierter Arztpraxis hat es gebrannt. Verletzt wurde niemand. 75 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

(schet/aub) Am Montagabend, gegen 23.20 Uhr, kam es aus bislang ungeklärter Ursache in der Buchenstraße in Rohrbach zu einem Wohnhausbrand. Betroffen war ein Einfamilienhaus mit integrierter Arztpraxis im Erdgeschoss. Nach Angaben der Polizei hatten die bereits schlafenden Anwohner (Eltern mit zwei Kleinkindern) das Feuer gerade noch rechtzeitig bemerkt. Sie konnten das Wohngebäude verlassen, ohne verletzt zu werden. Das überwiegend mit Holz verkleidete Wohnanwesen geriet teilweise in Vollbrand, wodurch am und im Wohnanwesen erheblicher Sachschaden entstand. Mit massivem Personaleinsatz konnte ein weiteres Übergreifen auf das gesamte Wohnhaus verhindert werden.



Neben zwölf Fahrzeugen und 75 Einsatzkräften der Feuerwehren Rohrbach, Hassel, St. Ingbert-Mitte und Rentrisch waren zwei Einsatzkommandos der Polizei St. Ingbert sowie die Besatzung eines Krankentransportwagens vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern nach Angaben des Kriminaldienstes noch an.

Florian Jung, Pressesprecher der Feuerwehr St. Ingbert, weist in diesem Zusammenhang auf die seit etwa einem Jahr bestehende Rauchmelder-Pflicht hin. „Wie wichtig die Rauchmelder sind, zeigt dieser Brand. Durch die frühzeitige Warnung der Bewohner, konnten alle selbstständig, frühzeitig und vor allem ohne gesundheitliche Beeinträchtigung das Haus verlassen“, erklärt Jung. Somit sei es zwar zu einem Sachschaden gekommen, Personen seien dadurch aber nicht zu Schaden gekommen. Durch den schnellen Alarm der Feuerwehr, konnte diese den Sachschaden zudem begrenzen.