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Bienenstöcke in der Pfuhlwiese
Frischer Honig von der Pfuhlwiese

Freude herrscht bei den Anwohnern über die ersten Bienenstöcke, die auf der St. Ingberter „Pfuhlwiese“ stehen.
Freude herrscht bei den Anwohnern über die ersten Bienenstöcke, die auf der St. Ingberter „Pfuhlwiese“ stehen. FOTO: Sandra Woll
St. Ingbert. Seit einigen Monaten leben mehrere Bienenvölker auf dem privaten Teil der „Pfuhlwiese“ im St. Ingberter Süden. Imker Sascha Hollinger stand vor einigen Tagen Anwohnern Rede und Antwort bei Fragen zur Imkerei und den Bienen. red

„Jetzt können wir direkt von der Pfuhlwiese Honig essen und mehr über die Bienen erfahren. Das ist Nachhaltigkeit in Reinform“, meinten Sandra Woll und Anja Graj-Lauer, Sprecherinnen der Bürgerinitiative Pfuhlwiese. Die Initiative war in den letzten Wochen aktiv und hat Gespräche mit einzelnen Fraktionen des Stadtrates und der Verwaltung geführt.


Es ging in den Gesprächen um den Erhalt des größten zusammenhängenden Wiesengeländes in St. Ingbert, das sowohl für das lokale Mikroklima, den Lärmschutz aber auch als Versickerungsfläche bei Starkregen von großer Bedeutung sei. Die Bürgerinitiative regte an, die Pfuhlwiese im Rahmen eines Modellprojektes entsprechend dem Biosphärengedanken zu beleben und einen Teil als Begegnungsort für die Anwohner zu nutzen. So wurden bereits im vergangenen Jahr mehre Nachbarschaftsfeste auf die Beine gestellt, um junge und alte Menschen aus dem Südviertel zusammenzubringen. Viele Nachbarn waren da und haben bei der Umsetzung mit angepackt. Ein weiteres Treffen ist im November geplant.