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Bestandteil des Tourismuskonzepts

St Ingbert. Der Antrag der Grünen über die Machbarkeitsstudie „Weg der Industriekultur“ wird jetzt auf den Weg gebracht. Der „Weg der Industriekultur“ soll zudem Bestandteil des neuen Marken- und Tourismuskonzeptes in St. Ingbert sein. red

Die Stadtverwaltung St. Ingbert hat in der jüngsten Sitzung des Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Biosphäre bestätigt, dass der von der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen bereits im Januar eingebrachte Antrag über die Machbarkeitsstudie "Weg der Industriekultur" jetzt auf den Weg gebracht wird. Die Anregung der Grünen, die Studie durch Studenten erstellen zu lassen, wurde aufgegriffen. Die HTW Saarbrücken habe laut Verwaltung ihr Interesse bekundet. Gleichzeitig wurde nach Angaben der Grünen im Ausschuss auch nochmals bekräftigt, dass der "Weg der Industriekultur" Bestandteil des neuen Marken- und Tourismuskonzeptes in St. Ingbert sei.



Weitere Erläuterungen

Im Ausschuss legte Fraktionsvorsitzender Jürgen Berthold in Ergänzung seines ursprünglichen Antrags weitere Erläuterungen vor, die in die Machbarkeitsstudie einfließen sollen. Der "Weg der Industriekultur" soll eine Verknüpfung der herausragendsten Denkmäler St. Ingberts werden, so die Grünen. Sie habe der ehemalige Landeskonservator Johann Peter Lüth, der in St. Ingbert wohnte, in weiser Voraussicht in seiner Amtszeit von 1986 bis 2002 unter Denkmalschutz gestellt. Er wollte damit das industriekulturelles Erbe der Stadt bewahren.

Einige der Industriedenkmäler seien zu Wahrzeichen der Stadt St. Ingberts geworden, wie zum Beispiel der Beckerturm oder die Mechanische Werkstatt des Ensembles Alte Schmelz. Andere können noch zu Wahrzeichen oder zu einem "Leuchtturm" der Stadt entwickelt werden, etwa das Kunst-, Kultur- und Bildungszentrum "Neue Baumwollspinnerei".