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Bergkapelle St. Ingbert feiert 177-jähriges Bestehen

St Ingbert. Der Legende nach suchte die heilige Barbara von Nikomedien Schutz vor ihrem grausamen Vater, der sie von ihrem christlichen Glauben abbringen wollte. Da sie von einem Felsen geschützt wurde, der sich öffnete und sie verbarg, wählten die Bergleute sie zu ihrer Patronin und ehren sie jährlich. Auch die St. Ingberter Knappenvereine und die Bergkapelle halten an dieser Tradition fest. red

Die Bergkapelle St. Ingbert feiert am kommenden Sonntag nicht nur die heilige Barbara, sondern auch das Gründungsdatum des Orchesters, das sich in diesem Jahr zum 177. Mal jährt. Denn genau an diesem Tag vor 177 Jahren, am 4. Dezember 1839, wurde die Fahne der Knappen von St. Ingbert zur Engelbertskirche getragen, wo Pfarrer Duy dieser die kirchliche Weihe gab.



Johann Nikolaus Sonntag blieb es vorbehalten, als erster Kapellmeister unter der neuen Fahne, die im November 1839 der St. Ingberter Knappschaft im Auftrag des bayerischen Königshauses übergeben wurde, zum allerersten Mal zu marschieren.

Dieses Jahr beginnt die Barbarafeier um 18.30 Uhr mit der Heiligen Messe in der Engelbertskirche. Nach der Messe führt eine große Kirchenparade durch die Innenstadt von St. Engelbert bis zur Zentrale der Freiwilligen Feuerwehr. Im Anschluss sind alle zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Die Bergkapelle St. Ingbert wird für passende Unterhaltungsmusik und das leibliche Wohl sorgen.