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Leibniz-Gymnasium
Beim Unesco-Workshop viele neue Projekt-Ideen gesammelt

Sie vertraten das Leibniz-Gymnasium in Wolfsburg: (von links) Laura Walsemann, Charlotte Edelmann und Sam Harding.
Sie vertraten das Leibniz-Gymnasium in Wolfsburg: (von links) Laura Walsemann, Charlotte Edelmann und Sam Harding. FOTO: Linda Lesch
St. Ingbert. Ein Schüler-Lehrer-Team des St. Ingberter Leibnizgymnasiums war jetzt bei einem Unesco-Workshop zum Klimawechsel in Wolfsburg zu Gast. red

Als Unesco-Projektschule hat sich das Leibniz-Gymnasium St. Ingbert neben vielen anderen Themen auch den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben und gehört deshalb zu einer der 26 Schulen bundesweit, die an dem internationalen Programm „Getting Climate-Ready“ der Unesco teilnehmen. Ein solches Engagement ist vor dem Hintergrund internationaler Entwicklungen besonders wichtig, wie auch die Weltklimakonferenz COP 23 zeigte, die vom 6. bis 17. November in Bonn stattgefunden hat. Zusammen mit Schulen aus 25 weiteren Ländern arbeiten die 26 beteiligten UNESCO-Schulen bereits jetzt aktiv an verschiedensten Projekten zum Klimaschutz.



Nach einer Auftakt-Konferenz im März 2017 fand nun ein zweites Arbeitstreffen der am „Climate Change Project“ beteiligten Schulen statt. Zwei Lehrkräfte und zwei Schülerinnen fuhren also als Vertreter des Leibniz-Gymnasiums nach Wolfsburg in die Autostadt, dem Veranstaltungsort der zweitägigen Konferenz. Direkt nach der Ankunft begann die Arbeitsphase mit verschiedenen Workshops zu Themen wie „Umfeld der Schule“, „Projekte im Schulalltag“, „Lehren und Lernen“. Unter anderem erfuhren die Teilnehmer etwas über die 17 „Global Goals“, übersetzt „Globale Nachhaltigkeitsziele“, die die Welt bis 2030 verbessern sollen. Der zweite Tag begann mit der Vorstellung verschiedener Projekte, die den Klimaschutz fördern. Danach arbeiteten die Teilnehmer wiederum in verschiedenen Workshops, deren Ergebnisse abschließend dem Plenum vorgestellt wurden. Zu Beginn des Abreisetages konnten die Teilnehmer einem Vertreter von Greenpeace befragen, der an der Klimakonferenz in Bonn teilgenommen hatte. Abschließend notierten alle innerhalb der Schulteams die zukünftigen Projekte, die sie an ihren Schulen angehen wollen. Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen machten sich die Vertreter des Leibniz-Gymnasiums schließlich wieder auf die Heimreise.