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Bebelsheim dominiert die Bezirksliga

 Die Mannschaft der SVG Bebelsheim-Wittersheim geht als Tabellenführer der Bezirksliga Homburg mit 14 Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz in die Winterpause. Admir Ramic (ganz links) ist mit 29 Toren bester Schütze aller saarländischen Bezirksligen. Foto: sho
Die Mannschaft der SVG Bebelsheim-Wittersheim geht als Tabellenführer der Bezirksliga Homburg mit 14 Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz in die Winterpause. Admir Ramic (ganz links) ist mit 29 Toren bester Schütze aller saarländischen Bezirksligen. Foto: sho FOTO: sho
Bebelsheim. Die SVG Bebelsheim-Wittersheim kann sich auf dem Weg zum Meistertitel in der Bezirksliga Homburg angesichts von 14 Punkten Vorsprung nur noch selbst stoppen. Nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen holte sie aus den nächsten 15 Partien 14 Siege. Von SZ-MitarbeiterStefan Holzhauser

Bereits zur Winterpause ist in der Fußball-Bezirksliga Homburg in Sachen Meisterschaft mehr als eine Vorentscheidung gefallen. So hat die SVG Bebelsheim-Wittersheim nach 17 Spieltagen mit 44 Punkten bereits 14 Zähler Vorsprung vor den Sportfreunden Walsheim, dem FV Biesingen, der SG Erbach sowie der DJK St. Ingbert. Dabei hatte es nach den beiden ersten Spielen (3:3 beim SC Blieskastel-Lautzkirchen und 2:5 gegen den SV Blickweiler) nicht nach einer derartigen Dominanz der SVG ausgesehen.

SVG-Spielertrainer Torsten Ostermann erinnert sich aber, dass die Leistung in diesen beiden Partien "alles andere als schlecht war. Wir hatten in Blieskastel 3:1 geführt, danach weitere Chancen ausgelassen und kassieren dann in der 96. Minute noch den Ausgleich. Und gegen Blickweiler war es ähnlich: Da konnten wir nach einer 2:0-Führung nicht den Sack zumachen".

Im weiteren Saisonverlauf trat dann seine Elf meist bis zum Abpfiff hoch konzentriert auf und fuhr bis zur Winterpause in 15 Begegnungen noch 14 Siege ein. Lediglich beim 1:1 in Biesingen gab es keinen Dreier. "Wir haben einen großen Kader und konnten dadurch Ausfälle sehr gut kompensieren. Bei Auswechslungen hatte ich nie das Gefühl, jetzt schwächen wir uns, da der gesamte Kader leistungsmäßig ganz dicht zusammen ist", sagt Ostermann. Mit 29 erzielten Toren war Admir Ramic ein absoluter Leistungsträger. Der Stürmer führt damit die übergreifende Torschützenliste sämtlicher saarländischer Bezirksligen an. "Natürlich ist Admir ein herausragender Spieler, aber bei uns ist jeder in der Offensive dazu fähig, das entscheidende Tor zu erzielen. Und man sollte auch nicht vergessen, dass wir uns in der Defensive enorm gesteigert haben und mit Eric Lonsdorf den meiner Meinung nach stärksten Torhüter der Liga zwischen den Pfosten stehen haben", verweist Ostermann auf das in beiden Richtungen herausragende Torverhältnis von 69:22.

Während bei der SVG also bereits für die Landesliga Ost geplant werden kann, ist der Kampf um Relegationsrang zwei noch völlig offen. Die Mannschaften von Platz zwei bis fünf sind punktgleich, auch der Tabellensechste und -siebte haben nur ein Pünktchen weniger auf dem Konto.

"Wir sind bislang zufrieden, stehen auf Rang zwei und werden versuchen, auch nach der Winterpause ein ernstes Wörtchen im Kampf um diesen Relegationsplatz mitzureden", sagt Walsheims Vorsitzender Pirmin Langenbahn.

Mit dem Tabellendritten FV Biesingen, dem Fünften DJK St. Ingbert und dem Siebten SG Parr Medelsheim-Brenschelbach konnten drei Mannschaften aus dem Kreis mehr als positiv überraschen. In Biesingen leisten Spielertrainer Uwe Köster und sein Co-Trainer Nico Bohr hervorragende Arbeit, in St. Ingbert hat sich die Verpflichtung des Trainer-Routiniers Dimitri Papava als Glücksfall erwiesen und bei der im Sommer aufgestiegenen SG unterstrich Marco Wolf mit 23 Toren seine Treffsicherheit. Er ist allerdings in der Winterpause zum Saarlandligisten SV Auersmacher gewechselt.

Am Tabellenende muss mit der SG Hassel lediglich ein Kreisvertreter um den Klassenverbleib bangen. Die SG hat derzeit sechs, der FC Palatia Limbach II sieben und der SV Kirkel acht Punkte auf dem Konto. Dieses Trio wird den oder die Absteiger unter sich ausmachen.