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„Das war ein hochverdienter Sieg für uns“

St Ingbert. Vier Mannschaften aus dem Kreis waren am Wochenende in der Fußball-Verbandsliga am Start. Dabei gab es zwei Siege und zwei Niederlagen. Besonders Bliesmengen-Bolchen kam unter die Räder. sho

Die vier Kreisvertreter in der Fußball-Verbandsliga Nordost mussten am Sonntag alle auswärts antreten, dabei gab es zwei Siege und zwei Niederlagen. Der SV Bliesmengen-Bolchen hätte durch einen Sieg beim SV Wustweiler den Anschluss an die Tabellenspitze wahren können, kam aber mit 3:6 unter die Räder. "Das war ein hochverdienter Sieg für uns, weil wir wieder sehr effektiv waren", gab Wustweilers Spielertrainer Markus Pinter nach der Partie zu Protokoll. Allerdings waren zunächst die Gäste aus Bliesmengen durch Mathias Munz (31.) mit 1:0 in Führung gegangen. Noch vor der Pause drehten Sandro Bauer (37.) sowie Dominik Brill (40.) den Spieß um. Im zweiten Durchgang trafen für die Heimelf noch Jonas Müller (57.) sowie Louis Cupelli (76., 82. und 91.), für den Gast wiederum Munz (84.). Außerdem unterlief Wustweilers Roman Kölsch ein Eigentor (89.).

Der TuS Rentrisch verlor durch das Tor des Tages von Daniel Klesen (52. Minute) mit 0:1 beim Tabellendritten SV Habach. Die kampfstarken Gäste kassierten im Anschluss an einen Freistoß aus zwölf Metern den alles entscheidenden Gegentreffer. Dagegen setzte sich der SV St. Ingbert mit 4:3 beim FC Homburg II durch. In einer spannenden Begegnung hatte Homburgs Tobias Eisel aufgrund einer Notbremse die Rote Karte gesehen (60.). Für die Gäste waren Edin Makelic (25.), Andreas Hegetschweiler (50.), Sascha Fess (55.) sowie Onur Dede (79.) erfolgreich, für die Grün-Weißen trafen Jan Gherram (40.), Lars Drescher (41.) und Tim Klotsch (72.).

Drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib fuhr auch die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim beim 2:0 in Hüttigweiler ein. Held des Tages war Gäste-Spielertrainer Sascha Meyer, der zunächst per Lupfer das 1:0 erzielte (80.), um wenig später mit einem schönen Volleyschuss für die Entscheidung zu sorgen (85.).