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Fußball
Ballweilers Co-Trainer steigt auf

SAARPFALZ-KREIS. In der Fußball-Verbandsliga ist die Hinrunde Geschichte. Die Kreisvertreter starten nun in die Rückrunde. Ballweilers Co-Trainer Sebastian Kleer weiß hingegen schon, wohin die Reise kommende Runde geht: zum FV Eppelborn – als Cheftrainer. Von Stefan Holzhauser

An diesem Wochenende steht für die fünf Kreis-Mannschaften der Fußball-Verbandsliga Nordost der erste Rückrunden-Spieltag auf dem Programm. Der Tabellenfünfte SV Bliesmengen-Bolchen war bereits am Freitagabend beim Spitzenreiter SG Lebach-Landsweiler zu Gast. Das Ergebnis lag bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht vor. In der Hinserie hatten sich beide Mannschaften mit 2:2 voneinander getrennt.


Am Sonntag muss der auf Rang sieben platzierte FC Palatia Limbach um 15 Uhr beim Vorletzten FC Lautenbach Farbe bekennen. Die Lautenbacher haben bislang sämtliche elf Punkte zu Hause geholt, wo sie jederzeit für eine Überraschung gut sind. Von daher erwartet der Limbacher Trainer Patrick Gessner auch alles andere als eine leichte Aufgabe. „Die Lautenbacher stehen etwas mit dem Rücken zur Wand und müssen punkten. Da kommst du mit Schönspielen nicht weiter“, betont Gessner. Er erwarte eine ganz andere Partie als in der Vorrunde. Anfang August hatte sich die Palatia deutlich mit 4:0 durchgesetzt.

Alle anderen Mannschaften aus dem Kreis spielen am Sonntag um 14.30 Uhr. Die SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim hat die Vorrunde auf Rang drei abgeschlossen. Nun muss die Elf von Trainer Peter Rubeck beim Tabellenachten FC Freisen antreten, der im Hinspiel mit 2:1 bezwungen wurde. Wie kürzlich bekannt wurde, wird Rubecks bisheriger Co-Trainer Sebastian Kleer in der kommenden Saison beim Saarlandligisten FV Eppelborn Chefcoach. „Ich war in alles eingeweiht. Für ihn ist das eine Chance und ich freue mich für ihn“, sagt Rubeck.



Vor dem kommenden Gegner FC Freisen hat Rubeck Respekt. „Das ist ein schweres Spiel. Freisen ist vorne richtig gut besetzt. Ich werde wohl etwas rotieren. Einige Jungs aus der zweiten Reihe, die trotz der erfolgreichen Wochen im Training stets Vollgas gegeben haben, sollen auch einmal ihre Chance bekommen“, meint Rubeck. Dennoch werde jetzt nicht die ganze Mannschaft durcheinandergewirbelt.

Der Tabellensechste FSV Jägersburg II gastiert beim Zehnten VfB Theley. Im ersten Saison-Aufeinandertreffen hatte es einen 2:1-Sieg des FSV gegeben. Nach den beiden letzten Spielen mussten die Jägersburger den Kontakt nach oben abreißen lassen. Es gab zunächst eine 1:3-Niederlage gegen die SG Marpingen-Urexweiler, ehe man such auch bei der SG Lebach-Landsweiler mit 2:4 geschlagen geben musste.

Der Aufsteiger SpVgg. Einöd-Ingweiler kam zuletzt mit 0:5 in Habach unter die Räder und will nun auf dem Rasenplatz in Urexweiler Wiedergutmachung. Allerdings geht der Vierte SG Marpingen-Urexweiler gegen den Zwölften als klarer Favorit ins Spiel hinein. In der Hinrunde gab es einen knappen 2:1-Erfolg der SG. „Ich bin froh, dass unserem 0:5 ein so schweres Spiel bei einem Aufstiegsanwärter folgt. Dort müssen wir 150 Prozent geben, um überhaupt mithalten zu können. Wir haben bislang gegen gute Mannschaften viel besser als gegen vermeintlich etwas schwächere ausgesehen“, betont SpVgg. Einöd-Ingweilers Trainer Almir Delic. Man müsse am Sonntag wieder weitaus zweikampfstärker als zuletzt auftreten.