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Neue Juso-Spitze im Kreis
Auch Juso-Unterbezirk Saarpfalz hat neu gewählt

Die neue Juso-Spitze im Saarpfalz-Kreis auf einen Blick.
Die neue Juso-Spitze im Saarpfalz-Kreis auf einen Blick. FOTO: Denise Marx/Jusos Saarpfalz
Saarpfalz-Kreis. Corinna Philipp vom Stadtverband Homburg und Maximilian Raber vom Stadtverband St. Ingbert sind neue Juso-Vorsitzende. Von red

Erstmals in der Geschichte des Unterbezirks Saarpfalz werden die Jungsozialisten im Kreis künftig von einer Doppelspitze geführt. Corinna Philipp vom Stadtverband Homburg und Maximilian Raber vom Stadtverband St. Ingbert wurden in der Unterbezirkskonferenz der Jusos gewählt. Die neuen Vorsitzenden machen es sich in ihrem Arbeitsportfolio zum Ziel, den Erneuerungsprozess der SPD aufzunehmen und wollen deshalb vermehrt junge Mitglieder in die Arbeit einbinden. Somit solle gewährleistet werden, dass die Interessen der jungen Menschen breit vertreten sind und deren Fertigkeiten in die Arbeit der Jusos einfließen könnten.


Der neu gewählte Vorstand setzt zu sich zudem aus den stellvertretenden Vorsitzenden Kathrin Hock und Simon Brixius, Nico Schanding als Organisationsleiter, Kai Neuschwander als Kassierer, Denise Marx als Pressesprecherin und Jan Eric Rippel als Schriftführer zusammen.

Zur Umsetzung des neu angestrebten Konzepts sollen die gewählten Beisitzerinnen und Beisitzer bereits Aufgabenbereiche übernehmen. Hierfür wurde eine Art Mentoringprogramm entwickelt, welches die jungen Mitglieder mit den Aufgabenfeldern des Vorstandes vertraut machen soll, indem bereits erfahrene Mitglieder Hilfestellungen anbieten und ihr Wissen weitergeben. Teil dieses Programms sind Mikolaj Woll als stellvertretender Organisationsleiter, Nico Lehmann als stellvertretender Pressesprecher und Anna-Lena Hollinger als stellvertretende Schriftführerin. Des Weiteren wurden Marie Burkhart als Frauenbeauftragte, Clara Brixius als Referentin für Vielfalt und Toleranz, Luca Wagner als Referent für Bildung sowie Jonas Scheunig und Anna Stegner gewählt.



Im Vordergrund soll in diesem Jahr die inhaltliche Arbeit stehen, heißt es weiter. Wichtige Themen sollen aufgearbeitet und diskutiert werden, um ein reflektiertes Handeln der Mitglieder bezüglich der Interessenvertretung möglich zu machen. Unterstützend soll es hierzu in den einzelnen Stadtverbänden Tür-zu-Tür-Kampagnen geben, um mit den Menschen direkt in Kontakt treten zu können und neue Mitglieder für die Sozialdemokratie zu gewinnen. Den derzeit diskutierten Koalitionsvertrag nahmen sich die Jusos gestern als Grundlage, ihre politische Arbeit für das Jahr einzuleiten und sich so ein umfangreiches Bild über die Vor- und Nachteile verschaffen zu können, heißt es in der Pressemitteilung.

„Unsere ausführliche Analyse lässt die in Ansätzen erfolgte Umsetzung der sozialdemokratischen Forderungen bei den Koalitionsverhandlungen durchscheinen. Trotzdem wird weiterhin an einem Politikstil festgehalten, der die SPD über Jahre hinweg das Vertrauen der Bevölkerung und somit ihre Wählerstimmen gekostet hat“, so Corinna Philipp. Maximilian Raber verwies zudem auf die „viel zu vage gehaltenen Formulierungen, die wir im Koalitionsvertrag finden und die keinen wirklichen Umbruch in der Politik im Zuge einer großen Koalition vermuten lassen“.

Als Gäste konnte der SPD-Nachwuchs neben Jusos aus anderen Kreisverbänden auch Esra Limbacher, den ehemaligen Unterbezirksvorsitzenden der Jusos Saarpfalz und stellvertretenden Kreisvorsitzenden der SPD Saarpfalz, begrüßen, der sich nochmals für das Engagement der Jusos während seiner Bundestagskandidatur im vergangenen Jahr bedankte.