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Auch im Ruhestand engagiert er sich weiter in sozialen Bereichen

Die Ministerpräsidentin zeichnete Günther Schwarz aus. Foto: bub
Die Ministerpräsidentin zeichnete Günther Schwarz aus. Foto: bub FOTO: bub
St. Ingbert. Für seine Verdienste vor allem in der Seniorenpolitik ist Günther Schwarz aus St. Ingbert ausgezeichnet worden. Doch auch andere Bereiche wie die Prävention von Alkohol am Steuer liegen ihm ebenso am Herzen. Frank Bredel

Günther Schwarz aus St. Ingbert hat am vergangenen Samstag von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer im Rahmen einer Feierstunde in der Staatskanzlei in Saarbrücken das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. "Günther Schwarz hat sich in vielfältiger Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht - dies nicht nur in seiner beruflichen Tätigkeit, sondern auch in sozialen Bereichen und in der Seniorenpolitik ", erklärte die Ministerpräsidentin in ihrer Rede.

Der noch 73-Jährige aus St. Ingbert studierte Rechtswissenschaften und war ab 1969 Richter am Amtsgericht Ottweiler und am Landgericht Saarbrücken. Im Jahr 1974 wechselte Schwarz an das saarländische Umweltministerium. Von 1975 bis 1990 gehörte er dem Landtag an, wo er unter anderem Vorsitzender des Rechtsausschusses, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU und ab 1985 Fraktionsvorsitzender war. Später, mit dem Ausscheiden aus dem Landtag, wurde Schwarz zum Präsidenten des Amtsgerichtes Neunkirchen ernannt. Zudem war er Präsident des Landgerichts Saarbrücken.
Mitinitiator des "Saarbob"


Auch im Privatleben ist Günther Schwarz seit Jahren sehr engagiert und kümmert sich um die sozialen Belange anderer Menschen. So ist er seit 1997 im Vorstand der Union-Stiftung Saar, wo er sich insbesondere um die Seniorenpolitik kümmert und die Stiftung in Rechtsfragen unterstützt.

Unter anderem ist Günther Schwarz seit 2008 Landesvorsitzender der Senioren-Union Saar, er engagiert sich seit 1997 beim Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BASD). Hier war er Mitinitiator des Präventionsprojektes "Saarbob", das auf verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol und Drogen am Steuer hinweist. Weiterhin interessiert sich der 73-Jährige für die Situation von Asylanten und Zuwanderern, er ist seit 1998 Mitglied beim Saarländischen Schwesternverband und er engagiert sich in der Ökumenischen Sozialstation St. Ingbert.

"Günther Schwarz hat über Jahrzehnte hinweg bürgerschaftliches Engagement gezeigt. Darüber hinaus brachte er seine Erfahrungen und seinen Sachverstand ehrenamtlich in zahlreichen Gremien ein, in denen er zur sachdienlichen Lösung beitrug", so Annegret Kramp-Karrenbauer. Schon 1990 wurde er für seine besonderen Verdienste mit dem Saarländischen Vierdienstorden ausgezeichnet.