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| 17:32 Uhr

Spendenübergabe
57 555 Euro näher am Mutlifunktionshaus

Die Elterninitiative krebskranker Kinder und das Orgateam freuen sich über die großartige Spendensumme beim Solilauf im vergangenen Jahr.
Die Elterninitiative krebskranker Kinder und das Orgateam freuen sich über die großartige Spendensumme beim Solilauf im vergangenen Jahr. FOTO: Alina Zimmer
St. Ingbert. Neujahrsempfang der Gemeinde St. Primin/St. Michael: Elterninitiative krebskranker Kinder erhält den Erlös des St. Ingberter Solilaufs. red

Jedes Jahr staunen die Veranstalter des Solilaufs in St. Ingbert, die Gemeinde St. Pirmin und St. Michael in der Pfarrei Heiliger Ingobertus, sowie ihre Partner, der Malteser Hilfsdienst und die DJK-SG St. Ingbert, über die großartige Lauf- und Spendenbereitschaft. Nachdem in den vergangenen Monaten noch vereinzelt Spenden eingegangen waren, stand nun das erfreuliche Ergebnis der Benefizveranstaltung im September letzten Jahres fest: Mit großer Freude haben Mitglieder des Orgateams des Solilaufs einen Scheck über 57 555 Euro an die Elterninitiative krebskranker Kinder übergeben.

Mit dem Neujahrsempfang hat das Orgateam die Gemeinde ganz bewusst in die offizielle Bekanntgabe des Erlöses einbezogen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Denn ihre Mitglieder seien es, die mit großem Engagement und mit Leidenschaft dieses Großereignis stemmten und denen man bei dieser Gelegenheit Dank aussprechen könne. Die Spannung sei im Pfarrheim St. Michael deutlich zu spüren gewesen, als Karl Ackermann vom Orgateam das Licht im Raum ausschaltete und ankündigte, dass Kinder für jeden Zehntausender der Spendensumme eine brennende Kerze nach vorne tragen werden.

Am Ende waren es fünf große und eine kleine Kerze, welche ein Raunen gefolgt von tosendem Beifall im Saal hervorlockten. „Das Licht ist ein Symbol des Lebens und der Freude“, sagte Ackermann und knüpfte mit dem Bild der brennenden Kerzen an das Motto des letzten Solilaufs an: „Lichtblicke für krebskranke Kinder und Jugendliche“.

Der barrierefreie Neubau in der Cappelallee, unmittelbar neben dem Universitätsklinikum Homburg, soll betroffenen Familien als Rückzugsort und Ort der Begegnung nach langen Therapietagen dienen. Außerdem sei geplant, während der Akuttherapie dort verschiedene Angebote, wie Sozialberatung oder Treffen von Nachsorgegruppen zu veranstalten. Der Spatenstich soll dieses Jahr erfolgen, mit der Fertigstellung wird im Frühjahr 2019 gerechnet. Insgesamt kostet der Neubau 2,6 Millionen Euro.

Mit der Summe von 57 555 Euro hatte kaum einer gerechnet. Und so waren auch die Mitglieder der Elterninitiative überwältigt und sehr gerührt über die große Spendenbereitschaft. „Wir sind überaus dankbar und total glücklich“, so Siegrid Singer von der Elterninitiative, „dass wir nun unserem Multifunktionshaus für unsere kranken Kinder und deren Familien einen großen Schritt näher gekommen sind.“

1715 Teilnehmer, 28 000 gelaufene Kilometer, über 150 Helfer, jede Menge fröhlicher Gesichter – und das trotz einiger starker Regengüsse – das ist die Bilanz des Solilaufs im St. Ingberter Mühlwaldstadion, der mit dem zweitgrößten Spendenerlös in seiner zwölfjährigen Geschichte gekrönt wurde. Nun ist man insgesamt schon ganz nah an die 400 000-Euro-Grenze herangekommen, die sicherlich noch nicht der Endbetrag sein wird. Denn am 8. und 9. September dieses Jahres wird der beliebte Benefizlauf dann zum 13. Mal stattfinden.

Auch Ludwig Hemmerling freute sich über einen Scheck von 800 Euro, den er im Namen von Pater Fidelis für sein Hilfsprojekt in Togo entgegennahm. Diese Summe war aus Aktionen an St. Nikolaus und St. Martin zustande gekommen.

Weitere Informationen gibt es unter www.kinderkrebshilfe-saar.de.