| 00:00 Uhr

Zum ersten Mal Tabellenführer?

Bebelsheim. Die SVG Bebelsheim-Wittersheim hat am Sonntag ein Heimspiel. Gegner ist der FC Palatia Limbach. Bei einem Sieg konnte der Aufsteiger sogar den ersten Platz der Tabelle übernehmen. Dabei soll auch Neuzugang Danny Ihl helfen. sho

Den Fußballern der SVG Bebelsheim-Wittersheim bietet sich am Sonntag um 15 Uhr im Heimspiel gegen den FC Palatia Limbach die historische Chance, durch einen Sieg erstmals in der Vereinsgeschichte Tabellenführer der Landesliga zu werden. Dann hat der Tabellenzweite der Landesliga Ost den Spitzenreiter FC Palatia Limbach zu Gast, der bei einem ausgetragenen Spiel weniger einen Punkt mehr als die SVG auf dem Konto hat. "Wir waren zwar 1979 mit ausschließlich Eigengewächsen schon einmal in die Landesliga aufgestiegen, aber dann auch direkt wieder abgestiegen", erklärt Bebelsheims Vorsitzender Gerd Keipert.

Das Hinspiel hatte die SVG mit 3:5 verloren. "Das war damals eine unnötige Niederlage, weil gleich mehreren Gegentreffern kapitale Abwehrschnitzer unserer Mannschaft vorausgingen. Die Limbacher haben sich im Winter noch einmal verstärkt und sind nicht von ungefähr Tabellenführer. Wenn wir sie schlagen wollen, muss dieses Mal unsere Defensive viel sicherer als im Hinspiel stehen", meint der Vereinschef, dessen Trainer Torsten Ostermann derzeit auf den kompletten Kader zurückgreifen kann.

Dass die SVG als Aufsteiger in der neuen Umgebung gleich wieder an der Tabellenspitze mitmischt, kommt für Keipert überraschend. So sei zwar die Aufstiegsmannschaft gehalten und noch einmal vor allem durch den Neuzugang Danny Ihl vom SV Heckendalheim verstärkt worden, aber Zielsetzung sei lediglich ein gesicherter Platz im Tabellenmittelfeld gewesen. "Die Mannschaft funktioniert bislang prächtig und Ihl konnte noch einmal das Niveau anheben. Er bereitet aufgrund seiner Schnelligkeit und seines Durchsetzungsvermögens über die linke Seite sehr viele Treffer vor", berichtet der Vorsitzende.

Mit dem Thema "möglicher Durchmarsch in die Verbandsliga" geht Keipert allerdings völlig entspannt um: "Wie gesagt, da oben mitzuspielen, war nie unser Ziel gewesen. Jetzt wollen wir einfach mitnehmen, was geht. Sollten wir wirklich am Ende die Sensation schaffen, wäre das der größte Erfolg der Vereinsgeschichte ."