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Jubiläum in Wittersheim
Sie feierten mit Jubiläums-Schwenker

 Bei der Feier am Wochenende in Wittersheim präsentierten den neuen Jubiläums-Schwenker (von links) Wendelin Lonsdorf, Markus Uhl, Manuel Stumpf,  Christian Schneider und  Gerd Tussing. 
Bei der Feier am Wochenende in Wittersheim präsentierten den neuen Jubiläums-Schwenker (von links) Wendelin Lonsdorf, Markus Uhl, Manuel Stumpf,  Christian Schneider und  Gerd Tussing.  FOTO: Marie Sand
Wittersheim. 750 Jahre Wittersheim waren der Anlass für ein ausgelassenes Fest mit Musik, Hüpfburg, Traktorausstellung, Torwand und Spanferkel.

Einladend wehen die 750-Jahre-Fahnen im Wind. Wittersheim hat am vergangenen Wochenende sein 750-jähriges Bestehen gefeiert. Eröffnet wurde das Geburtstagsfest durch den Fassbieranstich vom Bürgermeister der Gemeinde Mandelbachtal, Gerd Tussing.   „Sich unterhalten, vergangene Zeiten wieder in Erinnerung bringen und dabei Wohlfühlen, so lautet das Motto für den heutigen Tag“, sagt Ortsvorsteher Wendelin Lonsdorf. Die Atmosphäre ist entspannt, trotz regem Treiben. Auf dem Festplatz steht ein gut besuchter Rundstand, Zelte sind aufgebaut, der Musikverein Wittersheim spielt. Stehtische mit Sonnenschirmen, die Schatten spenden, und Biertischgarnituren laden zum Verweilen ein. Ein Spanferkel, gestiftet von einer Mästerei, dreht sich auf einem Spieß, rund um den Festplatz stehen die Traktoren der Traktorausstellung. Kinder springen auf der Hüpfburg in Form eines Krankenwagens des DRK, andere spielen lachend Sackhüpfen. Unter Bäumen stehen große Leinwände zum Malen und allerhand weiteres zum Austoben, wie zum Beispiel eine Torwand und ein kleiner Pool bereit. Die Spielsachen wurden von der Gemeinde Mandelbachtal zur Verfügung gestellt. Als Höhepunkt der Jubiläumsfeier wird vom Dorfverein ein riesiger Grill an die Bürger des Dorfes überreicht. Ein Unikat, vom Ortsvorsteher als „Prachtstück“ bezeichnet, in der Mitte ist eine 750 eingeschweißt. „Der ist selbstgemacht“, erzählt der erste Vorsitzende des Dorfvereins Christian Schneider. Voller Vorfreude fragt ein Wittersheimer: „Wann wird er eingeweiht?“.  „Das ist ein wunderschönes Fest“, sagt Tussing. Das wurde allerdings nur durch die vielen Vereine des Dorfes möglich, alle haben mit angepackt, der Kneipp Verein, das DRK, der Sportverein, die Freiwillige Feuerwehr, der Dorfverein, der Musikverein, der Obst- und Gartenbauverein und die Traktorenfreunde Wittersheim. „Ich finde es toll, dass so ein kleiner Ort so etwas auf die Beine stellt. Alle haben mitgeholfen, beim Aufbau und bei der Vorbereitung, Jung wie Alt“, sagt die Wittersheimerin Uschi Albersmeyer-Trier. Alle Veranstaltungen, die schon stattgefunden haben, angefangen beim Neujahrsempfang bis hin zum Vatertag an der Brennerei und alle folgende Veranstaltungen bis Jahresende standen und stehen unter dem Motto „750 Jahre Wittersheim“. Auch die französischen Freunde aus der Partnergemeinde Wittersheim (Elsass) feiern mit. Die Verbindung der beiden Dörfer ist sehr eng, viele gegenseitige Besuche über das Jahr erhalten die Freundschaft.  Die Bilderausstellung erinnert an den Ort, wie er früher war. Manche suchen auf den Bildern nach Häusern, die sie noch von früher kennen, andere nach Personen. Abends heizt die Band „Two Young“ bei „voller Hütte“ die Feiernden mit Rock- und Popsongs ein. Lonsdorf zieht ein Fazit: „Wahnsinn! Alles hat gut geklappt, wir mussten sogar sechs Fass Bier nachholen. Am Ende war alles ausverkauft. Wir sind voll zufrieden“.