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Ormesheim
Ormesheimer Ortsprojekte in der Warteschleife

Ormesheim. Vorsteher Barth übt Kritik an der Landesregierung, da noch nicht der Haushalt freigegeben sei, so würde Vieles aufgeschoben. Von Jörg Martin

„Mit anderen Worten: Wir können nichts ausgeben“, brachte Rainer Barth in der jüngsten Sitzung des Ortsrates Ormesheim sein Bedauern zum Ausdruck. Der Ortsvorsteher sah im Sitzungsraum des Dorfgemeinschaftshauses die Fortführung von Projekten oder deren Planung wegen der noch nicht erfolgten Freigabe des Gemeindehaushalts durch das Land quasi in der „Warteschleife“. Dies sei nicht nur bedenklich, sondern gar fahrlässig, so Barth. Dazu zählt etwa auch die Planung des Kulturhauses, das als Ersatz für den Saal Niederländer kommen soll. Damit geht der geplante Abriss des Gebäudes Hofmanns einher, dessen Fläche für den Bau des neuen Kulturzentrums benötigt wird. Rainer Barth übte Kritik an der Landesregierung, da wichtige Dinge nicht erfolgen könnten. Eines davon stellt die Bestellung beziehungsweise die Auftragsvergabe des neuen Fahrzeugs für die Ormesheimer Wehr dar. „Die Vergabe muss in 2018 erfolgen, auch wenn die Auslieferung erst 2019 erfolgen wird“, betonte der Ortsvorsteher. Hier erhielt er Zustimmung von der SPD. Zu den noch nicht abgesegneten Maßnahmen zählt ferner die Renovierung des Wegekreuzes auf der Neumühle und auch die Errichtung einer dritten Urnenwand auf dem Friedhof. Letzteres soll Ende April/Anfang Mai diesen Jahres erfolgen. Hier gab es erhebliche Verzögerungen wegen der andauernden schlechten Witterung. Die Betongussarbeiten beim ausführenden Unternehmen hätten bereits stattgefunden. Barth betonte, dass diese Investitionspunkte unerlässlich seien. Beruhigen konnte ihn da Senta Scheller. Die bei der Sitzung anwesende Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung sicherte zu, dass der Ortsrat noch gehört wird. Barth teilte abschließend mit, dass bei „Saarland picobello“, dem landesweiten Frühjahrsputz für die Umwelt des Entsorgungsverbandes Saar, 254 Ormesheimer teilgenommen hätten.