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| 15:28 Uhr

Habkirchen
Großes Jubiläum wirft Schatten voraus

Bei der Vertragsunterzeichnung des historischen Marktes in Habkirchen sitzen (von links) Martin Müller, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Mandelbach-Habkirchen, Gilbert Schetting, Schriftführer des Vereins, und Karl-Heinz Carolan Lieb von der Agentur mittelalterliche Märkte.
Bei der Vertragsunterzeichnung des historischen Marktes in Habkirchen sitzen (von links) Martin Müller, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Mandelbach-Habkirchen, Gilbert Schetting, Schriftführer des Vereins, und Karl-Heinz Carolan Lieb von der Agentur mittelalterliche Märkte. FOTO: Wolfgang Degott
Habkirchen. Habkirchen feiert 2019 sein 1200-jähriges Bestehen. Die Planungen laufen bereits. Unter anderem soll ein historischer Markt die Besucher in alte Zeiten führen – mit Mäuseroulette und einem handbetriebenen Riesenrad. Von Wolfgang Degott

Von Donnerstag, 15. August, bis Sonntag, 18. August 2019, feiert Habkirchen, das als Apponis Ecclesia am 7. August 819 erstmals schriftliche erwähnt wurde, seine 1200-Jahrfeier. An zwei der vier Tage können die Besucher eine Zeitreise unternehmen, findet ein historischer Markt statt. Im Feuerwehrgerätehaus setzten Martin Müller, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Mandelbachtal-Habkirchen und Schriftführer Gilbert Schetting ihre Unterschrift unter den Vertrag mit Karl-Heinz Carolan Lieb, dem Veranstalter von der Agentur für Mittelaltermärkte „Lorraine Médiévale“ (lothringisches Mittelalter), besiegelten die Kooperation. „Künstler, Gaukler, Musikgruppen, Barden, Herolde, aber auch Märchenerzähler werden die Festmeile im historischen Dorfkern von der Kapelle bis zur Pfarrkirche bevölkern. Mäuseroulette, ein handgetriebenes Karussell und ein handgetriebenes Riesenrad werden ebenso zu den Attraktionen gehören wie spektakuläre Feuershows“, so Martin Müller. Rund 30 Händlerstände, bis zu sieben Ritter- und Falknerlager werden den Mandelbachtaler Ortsteil zu einem Dorado historischer Besonderheiten werden lassen. Für die Bewirtung sorgen historische Gastronomen, die Essenswaren auch aus dem Mittelalter kredenzen werden. Der Besuch wird an beiden Tagen, samstags von 12 bis 22 und sonntags von 10 bis 18 Uhr frei sein. Martin Müller kündigte auch an, dass der Sonntagsgottesdienst als Festmesse in der Pfarrkirche gestaltet werden wird. Dazu soll auch der Speyerer Bischof eingeladen werden. Zudem wird eine Einladung nach Metz gehen, da Habkirchen bis zur Französischen Revolution kirchlich zum dortigen Bistum gehört hatte. Als eines der herausragenden historischen Ereignisse in der Habkircher Historie soll auch die Durchfahrt von Karl Marx dargestellt werden. Nachgewiesen ist, dass der einflussreichste Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus mit seinem Freund Friedrich Engels am 7. April 1848 von Frauenberg kommend das Grenzdorf passiert hatte. Schriftführer Gilbert Schetting freut sich, dass bisher die Vorbereitungen reibungslos laufen, sodass sich die Gäste schon vielfältige Aktivitäten freuen, in die Welt der Kelten und Römer ebenso eintauchen können, wie in die Neuzeit mit den legendären 50er-Jahren, aber auch die weniger erfreulichen Epochen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Eröffnet wird der Festreigen schon donnerstags mit der Öffnung des Sonderpostamtes. Freitags folgt ein Festkommers. Samstags ist ein bunter Abend mit Andy Pink vorgesehen.