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Naturbühne Gräfinthal
Geisterstunde auf der Naturbühne

Das kleine Gespenst (Daria Weller) berät sich mit seinem Freund,  dem Uhu Schuhu (Heidi Schütz).
Das kleine Gespenst (Daria Weller) berät sich mit seinem Freund, dem Uhu Schuhu (Heidi Schütz). FOTO: Kathrin Wannemacher
Gräfinthal. Das Kinderbuch von Otfried Preußler kennen wohl die meisten Leseratten. Nun wird „Das kleine Gespenst“ in Gräfinthal aufgeführt. red

Ein Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler ist Vorlage für das Kinderstück in dieser Saison auf der Naturbühne in Gräfinthal. Wie es in einer Mitteilung heißt, hat „Das kleine Gespenst“ seinen Besuch in dem historischen Weiler bei Bliesmengen-Bolchen angekündigt. Otfried Preußlers berühmter und seit über fünfzig Jahren beliebter Kinderbuchklassiker soll in diesem Jahr die Herzen der kleinen Zuschauer erobern. Mit dem „kleinen Gespenst“ hat sich der Kulturverein Bliesmengen-Bolchen ein Theaterstück ausgesucht, das zum ersten Mal in Gräfinthal aufgeführt wird und das sich wunderbar für die Darstellung auf der Freilichtbühne eignet. Das harmlose kleine Nachtgespenst, das auf Burg Eulenstein lebt, ist immer zur mitternächtlichen Geisterstunde wach und schläft danach immer wieder ein. Dabei würde es doch so gerne einmal erleben, was tagsüber im Städtchen Eulenberg so los ist. Als Uhrmeister Zifferle versehentlich die Rathausuhr verstellt, stellt das Gespenst völlig verwundert fest, dass es zur Mittagszeit wach geworden ist. Sogleich sorgt es in Eulenberg, wo gerade eine große Jubiläumsfeier stattfindet, für allerhand Wirbel.


Wie der Theaterverein weiter mitteilt, entführt das Erwachsenenstück auf der Naturbühne Gräfinthal diesen Sommer ins wunderschöne Italien. „Maria, ihm schmeckt‘s nicht!“ ist eine Culture-Clash-Komödie nach dem gleichnamigen Bestseller von Jan Weiler. Jan möchte die Deutsch-Italienerin Sara heiraten. Doch er hat die Rechnung ohne seinen zukünftigen Schwiegervater Antonio Marcipanes gemacht. Der verlangt nämlich eine große Hochzeit in Süditalien, und so reisen Jan und die Marcipanes nach Campobello, um die Familienfeier vorzubereiten. Konfrontiert mit südländischem Temperament und fremder Küche, muss Jan sich schon bald fragen, ob Sara und ihre Familie wirklich die Richtigen für ihn sind.

Spieltermine für „Das kleine Gespenst“ sind am 9., 10., 16., 24. (jeweils 16 Uhr) und 30. Juni (20.30 Uhr), am 1. und 8. Juli (jeweils 16 Uhr), sowie am 4. (20.30 Uhr) , 5., 12. (jeweils 16 Uhr), 18. (18 Uhr), 19. (16 Uhr), 25. (18 Uhr) und 26. August (16 Uhr). Spieltermine für das Erwachsenenstück sind am 29. Juni, am 7., 13. und 14. Jul sowie am 3., 10., 11. und 17. August, jeweils um 20.30 Uhr.

Das kleine Gespenst mit dem lamentierenden Uhrmachermeister Zifferle (Uwe Heinen).
Das kleine Gespenst mit dem lamentierenden Uhrmachermeister Zifferle (Uwe Heinen). FOTO: Kathrin Wannemacher