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Erfweiler-Ehlingen
Ein Fest, das die  Gemeinschaft stärkt

Im Schatten der Pfarrkirche St. Mauritius mit dem Römerturm feierten viele Besucher beim 37. Dorffest in Erfweiler-Ehlingen mit.
Im Schatten der Pfarrkirche St. Mauritius mit dem Römerturm feierten viele Besucher beim 37. Dorffest in Erfweiler-Ehlingen mit. FOTO: Hans Hurth
Erfweiler-Ehlingen. Wenn Alteingesessene und Zugezogene gemeinsam miteinander feiern: Das Dorffest in Erfweiler-Ehlingen war eine Veranstaltung, die auch in ihrer 37. Auflage die gleiche familiäre Atmosphäre verbreitete wie beim allerersten Mal. Von Hans Hurth

Es war wieder einmal ein familiäres, gemütliches Dorffest, das am Wochenende viele Besucher nach Erfweiler-Ehlingen lockte. Nach dem 6:0-Heimsieg der Fußballer war schon zum Auftakt am Samstagabend die Stimmung prächtig. Der heimische Musikverein, verstärkt durch Akteure aus Bebelsheim-Wittersheim und den Chor QuerBeat, der zuvor den Vorabendgottesdienst umrahmte, stimmte mit Musik und Gesang auf das 37. Dorffest ein.


Ortsvorsteher Michael Abel, Cheforganisator und Nachfolger des legendären Mannes an der Fest-Spitze, Benno Bubel, dankte den fleißigen Helfern – auch denen im Vorfeld wie Mathias Fuchs von der Feuerwehr, Petra Huppert oder dem Bauhof der Gemeinde. „Es ist toll, dass wir in Erfweiler-Ehlingen dank der fleißigen Hände ein solch großes Programm auf die Beine stellen können. Das Dorffest ist stets beliebter Treffpunkt zum Miteinander-Feiern Einheimischer und Gäste sowie des Wiedersehens ehemaliger Bürger“, hob Abel dabei hervor.

Ein Gruß galt den beiden Fraktionschefs im Landtag, Stefan Pauluhn (SPD) und Alexander Funk (CDU), der sich als diesjähriger Schirmherr freute, dass das Dorffest im Gold-Dorf weiter stattfinden kann. „Das ist keine Selbstverständlichkeit, da viele Feste in der Umgebung mit der Zeit wegfielen. Der Ort kann stolz sein auf seine Helfer und Bevölkerung, Sie machen es leicht, den Alltagsstress zu Hause zu lassen und zu feiern“, sagte Alexander Funk und schritt zum obligatorischen Fassanstich. Lob kam auch von Bürgermeister Gerd Tussing. „Ich bin stolz, dass das Fest ausgerichtet werden kann, es gehört einfach dazu.“ Als Helferin war Marina Fries bei gleich vier Vereinen an den Tagen im Einsatz. Komplimente gab es für das vielfältige Angebot aus Küche und Ofen wie bei „de Mamme dehemm“ – es reichte von Gefüllte über Wildgulasch, Spießbraten, Flammkuchen bis hin zu selbst gebackenem Kuchen.



Auf Gefüllte mit Specksoße freute sich ganz besonders Patrik Flierl, der eigens aus dem bayerischen Gauting in die Heimat kam. „Im vorigen Jahr brauchte ich acht Stunden mit dem Auto, diesmal nur zwei mit dem Flugzeug“, sagte uns der Beschäftigte beim Patentamt München. Der Förderverein der Arnold- Rütter- Schule legte sich am Sonntagmittag mächtig ins Zeug,: Schminken, Kinderbelustigungen und Basteln sowie Torwandschießen ließen die Kinderherzen höherschlagen. Die Jugend hatte beim Mallorca-Feeling ihre Gaudi. Einen Bücherflohmarkt gab es auch und der Förderverein der Josefskapelle um Hans-.Georg Ochs informierte über die Dachsanierung der Kapelle. Stets umlagert war das Kölsche Römerbrünnche mit dem Original- Kölsch Ausschank.

„Am Samstagabend hatten wir volles Haus. Am Sonntag war für Alt und Jung Einiges geboten und auch das wurde prima angenommen. Das angenehme „Wirte-Wetter“ spielte da natürlich eine Rolle“, freute sich Abel, der im Mai bereits mit den Vorbereitungen beginne und dabei stets auf Rat und Tat von Benno Bubel zählen könne. Einziger Wermutstropfen war eine nächtliche Schlägerei (wir berichteten).