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Mitgliederversammlung CDU
CDU-Vorsitzende erteilt Zusammenlegungen eine klare Absage

Ommersheim. Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Ommersheim standen die Neuwahlen des Vorstandes. Carolin Reinhard, die seit 2007 an der Spitze der Ommersheimer Union steht, wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig in eine sechste Amtszeit gewählt. Claudia Wannemacher sowie Sebastian Meiners unterstützen das Vorstandsteam ab sofort als Beisitzer, und Andre Hofmann übernimmt das Amt des Schriftführers nach fast 20 Jahren von Martin Wannemacher, der aber dem Vorstand weiterhin als Beisitzer erhalten bleibt. red

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Ommersheim standen die Neuwahlen des Vorstandes. Carolin Reinhard, die seit 2007 an der Spitze der Ommersheimer Union steht, wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig in eine sechste Amtszeit gewählt. Claudia Wannemacher sowie Sebastian Meiners unterstützen das Vorstandsteam ab sofort als Beisitzer, und Andre Hofmann übernimmt das Amt des Schriftführers nach fast 20 Jahren von Martin Wannemacher, der aber dem Vorstand weiterhin als Beisitzer erhalten bleibt.


Die Vorsitzende resümierte das Jahr 2017 und wies hierbei unter anderem auf das erste Ehrenamtsfrühstück im vergangenen Juni und auf die Anschaffung von zwei Relaxliegen für die Naherholungsanlage am Gangelbrunnen aus Erlösen der Tombola des letzten Bürgerfestes hin, die im Frühjahr 2018 aufgestellt werden. Darüber hinaus wurde auch das gute Abschneiden der CDU in Ommersheim bei Landtags- und Bundestagswahl beleuchtet. Neben der Freude über das Ergebnis vor Ort, wurde seitens der anwesenden Mitglieder aber auch kritisiert, dass das insgesamt schlechte Abschneiden der CDU bei der Bundestagswahl bis heute nicht mit der Basis erörtert worden ist.

Ebenso wurde Kritik an der immer währenden Drohung mit Gemeindezusammenlegungen laut. „Ernst gemeinte Hilfestellungen im Bereich sinnvoller Zusammenarbeit bringen den Gemeinden mehr als ständige Drohungen mit Fusionen“, erklärte Carolin Reinhard. Es wurde erläutert, dass gerade in Mandelbachtal viele geforderte Maßnahmen umgesetzt worden seien, so zum Beispiel die Zusammenlegung der Standesämter mit Blieskastel und Gersheim und die Auslagerung der Lohnabrechnung sowie des Forderungsmanagements. Ebenso mutete man als eine der ersten saarländischen Gemeinden den Bürgerinnen und Bürgern eine nicht unerhebliche Grundsteuererhöhung zu. „Irgendwann ist aber eine Grenze erreicht. Auch das Schließen von wichtiger Infrastruktur wie unserer Hallen oder Dorfgemeinschaftshäuser ist keine Lösung des Schuldenproblems, sondern zerschlägt gesellschaftliches Zusammensein“, bestätigte Ortsvorsteher Stephan Piorko, und stellte die Frage nach dem Sinn der schwarzen Null im Bund, wenn „Ortsvorsteher im Saarland sinnbildlich um Glühbirnen betteln müssten“.



Als ein wichtiges Ziel für die kommenden Jahre sieht die Vorsitzende unter anderem die Aufstellung einer guten Personalliste für die Kommunalwahlen im Jahr 2019. „Kommunalpolitik in Mandelbachtal ist sicher nicht vergnügungssteuerpflichtig, aber mit Ausdauer, Euphorie und Leidenschaft kann man auch als Ehrenamtlicher viel erreichen und dafür brauchen wir engagierte Leute“, so die Vorsitzende abschließend. Beim im Anschluss an die Mitgliederversammlung stattfindenden Wildessen konnte der neue Kreisvorsitzende der CDU Saarpfalz, Landtagsabgeordneter Alex Funk, Otto Kempf für seine 45 Jahre andauernde Treue zur CDU danken. Daneben bedankte sich die Vorsitzende beim scheidenden Vorstandsmitglied Bert Zilles.