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Kommunalwahl
CDU Ommersheim nominiert Kandidaten

 Die Kandidaten und Kandidatinnen der CDU Ommersheim mit (von links) Arno Hofmann, Harald Uth, Andreas Stahn, Mathias Fuchs, Stephan Piorko, Claudia Wannemacher, Daniel Kempf, Diana Hartz, Isabel Reinhard, Carolin Reinhard, Martin Wannemacher und André Hofmann.
Die Kandidaten und Kandidatinnen der CDU Ommersheim mit (von links) Arno Hofmann, Harald Uth, Andreas Stahn, Mathias Fuchs, Stephan Piorko, Claudia Wannemacher, Daniel Kempf, Diana Hartz, Isabel Reinhard, Carolin Reinhard, Martin Wannemacher und André Hofmann. FOTO: CDU Ommersheim
Ommersheim. Der CDU-Ortsverband Ommersheim hat die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen im kommenden Mai aufgestellt. Ortsvorsteher Stephan Piorko teilte mit, dass er sehr gerne für eine vierte Amtszeit zur Verfügung steht, verwies aber gleichzeitig darauf, dass der Ortsverband schon heute die personellen Weichen für die Zukunft stellen müsse. red

So habe man auf den Listen für Orts- und Gemeinderat nicht nur auf bewährtes Personal gesetzt, sondern habe ganz bewusst auch junge Menschen der Generation U30 für eine Kandidatur begeistern können. „Für uns ist es wichtig, Erfahrung und neue Ideen zu kombinieren, Stillstand funktioniert nicht“, erklärt Carolin Reinhard. Daneben verweist der Ortsverband darauf, dass auch die Verankerung im Dorf bei der Auswahl der Kandidaten eine große Rolle spielt.


„Kommunalpolitiker müssen offene Ohren und Augen haben, müssen neben den offensichtlichen, auch die kleinen Anliegen in der Bevölkerung sehen können“, so die Vorsitzende weiter. Deshalb sei es wichtig, Menschen für Politik zu begeistern, die im Dorf durch ehrenamtliches Engagement schon Verantwortung übernehmen und nah bei den Bürgern sind. Für die Ommersheimer Union stehe nach wie vor die seit 2017 bestehende Problematik der Wasserversorgung in Ommersheim im Mittelpunkt. Obgleich im vergangenen Juli nach fast neun Monaten die Chlorung eingestellt wurde und mittlerweile auch die erste Kammer des Hochbehälters saniert sei, verlaufen nach Ansicht der Ommersheimer Christdemokraten die Arbeiten immer noch zu zäh. „Es dauert einfach zu lange, und warum die zweite Kammer des Hochbehälters mit Blick auf Kosten und Löschwasserversorgung nicht gleich mitsaniert wurde, erklärt sich mir nicht“, erläutert Ortsvorsteher Stephan Piorko. „Die lange Chlorung hat unser aller Nerven mehr als strapaziert“, fügt er hinzu. Für ihn und seine Kollegen stehe nun vor allem auch die Instandsetzung der schon seit fast eineinhalb Jahren abgestellten Bohrung im Ommersheimer Obertal im Fokus, um nicht länger auf den Zukauf von im Verhältnis teurerem Bliestalwasser angewiesen zu sein. Darüber hinaus möchte sich die Ommersheimer Union für die Schaffung von Bauland einsetzen, wobei es nicht um die großen Baugebiete ähnlich denen der 70-er und 80-er Jahre gehe, sondern vielmehr um innerörtlichen Lückenschluss und die Schaffung von kleinen Gebieten am Ortsrand. Im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten solle auch die weitere Verkehrsberuhigung vor allem an den Ortseingängen weiter betrieben werden. „Es gibt noch viel zu tun, wir wollen weiter anpacken“, so Carolin Reinhard und Stephan Piorko abschließend.

Die Listen sind wie folgt gewählt: Ortsrat: Stephan Piorko, Martin Wannemacher, Harald Uth, Isabel Reinhard, Andreas Stahn, Arno Hofmann, Hans Berger, Carolin Reinhard, Mathias Fuchs, André Hofmann, Diana Hartz und Claudia Wannemacher. Gemeinderat: Carolin Reinhard, Martin Wannemacher, Andreas Stahn, Mathias Fuchs und Christoph Fetzer. Für den Kreistag wurde Daniel Kempf nominiert.