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Blick über den Tellerrand hinaus

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ARRAY(0x89edfa0) FOTO: Robby Lorenz
Unsere Woche. Peter Neuheisel

Das Thema Sparen ist in der öffentlichen Diskussion schon länger präsent, schwebte aber bisweilen eher noch im luftleeren Raum. Das heißt, es weiß und wusste jeder, dass es Einschnitte vor Ort geben wird, doch konkret war bislang nichts. Deshalb vielerorts auch die irrige Meinung, dass es so schlimm wohl nicht werden kann. Nicht erst seit der Präsentation des Junkernheinrich-Gutachtens in Saarbrücken Anfang der Woche dürfte jedem klar sein: Es wird schlimmer. Den Homburgern müsste dies spätestens seit dem Thema Friedhofsschließung klar sein.

Natürlich kann man (muss man sogar) über die einzelnen angedachten Sparmaßnahmen diskutieren dürfen, selbstverständlich ist es auch legitim, die ein oder andere Maßnahme in Frage zu stellen oder gänzlich abzulehnen. Nur steht beispielsweise die Stadt Homburg noch ohne genehmigten Haushalt da. Die Kommunalaufsicht wird genau hinschauen, ob ein ehrlicher Sparwillen vorhanden ist oder nicht. Es wird letztlich niemanden weiterbringen, wenn alle Sparziele, kaum sind sie genannt, aus persönlichen Befindlichkeiten abgelehnt werden. Das wäre Kirchturmpolitik pur - eine Politik also, die über Jahrzehnte auch zur derzeitigen Finanzmisere der Kommunen beigetragen hat. Die Verwaltungschefs sind nicht zu beneiden. Ihnen wünscht man ein glückliches Händchen. Und man sollte sie auch - konstruktiv kritisch - unterstützen. Sonst wird alles tatsächlich am Ende nur noch schlimmer. Bürgern und Politikern wünscht man einen klaren Blick über den eigenen Tellerrand hinaus.