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Wechsel bis tief in die Wurzeln

Kirkel. Wenn am Samstag kommender Woche, 16. Mai, die Formation Back to the Roots im Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel auftritt, dann gibt es nicht nur altbewährt Gutes zu hören und zu sehen, sondern auch einiges Neues. Es hat sich viel getan in den vergangenen Wochen und Monaten, nicht zuletzt ein Wechsel im Gesang Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf

Kirkel. Wenn am Samstag kommender Woche, 16. Mai, die Formation Back to the Roots im Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel auftritt, dann gibt es nicht nur altbewährt Gutes zu hören und zu sehen, sondern auch einiges Neues. Es hat sich viel getan in den vergangenen Wochen und Monaten, nicht zuletzt ein Wechsel im Gesang. Der kommt jetzt mit Lisa Thul-Müller eindeutig weiblich daher, und auch ein neuer Keyboarder gibt der Band ein neues Gesicht und einen teilweise neuen Klang. "Der Wechsel im Gesang war das Resultat einer Entwicklung, da wir erkannt haben, dass es dort Optimierungsbedarf gegeben hat", sagt Back-to-the-Roots-Gitarrist Udo Reis. "Wir haben dabei nicht gezielt nach einer weiblichen Stimme gesucht, sondern nach einer Neuen als solche. Und dabei ist uns Lisa Thul-Müller positiv aufgefallen." Man habe sich in der Band nach einem kurzen Entscheidungsprozess für die neue Klangfarbe entschieden, "obwohl wir uns bewusst sind, dass vieles in unserem Programm nicht für weibliche Stimme geschrieben ist." Nach zwei Auftritten habe man aber festgestellt, dass Lisa Thul-Müller in der Lage sei, auch die meisten dieser Songs authentisch zu präsentieren. "Einige Sachen gehen natürlich nicht, so zum Beispiel Stücke von ZZ Top." In diesen Fällen kommt der zweite Neuzugang zum Einsatz: Marc Karim Ehlayil, Keyboarder und Stimme für alle Stücke, die nicht auf Lisa Thul-Müllers Profil passen. Mit den personellen Veränderungen soll sich auch das musikalische Portfolio erweitern, umsetzbar sind nun auch deutlich keyboardlastigere Stücke aus drei Jahrzehnten Rockgeschichte. Und da bekanntlich aller guten Dinge drei sind, gibt es auch noch an der zweiten Gitarre einen Wechsel. Christian "Oxa" Ochs wird Back to the Roots wegen persönlicher und familiärer Gründe verlassen, der Auftritt am 16. Mai soll für ihn deswegen auch ein großer Abschluss werden - ein ein- und erstmaliger Auftritt als Sänger eingeschlossen. Für Ochs wird Volker Löckelt dann neben Udo Reis in die Saiten greifen. "Den Weggang von Christian Ochs sehen wir mit zwei weinenden Augen. Er ist ein hervorragender Gitarrist und war der wesentliche Bestandteil unserer Bühnenperformance. Aber Back to the Roots wären nicht Back to the Roots, wenn wir den Kopf in den Sand stecken würden. Mit Volker Löckelt haben wir einen sehr vielseitigen neuen Gitarristen gewonnen", so Reis. Was die musikalische Stilrichtung angeht, soll sich nichts ändern. Back to the Roots steht weiterhin für Rockklassiker von den 60ern bis zu den 80ern. "Lisa Thul-Müller ist uns positiv aufgefallen."Udo Reis




Auf einen BlickAm Samstag, 16. Mai, wird Back to the Roots zum nun vierten Mal im Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel auftreten. Für das Vorprogramm konnten Wood, Steel and Voices gewonnen werden. Das Konzert beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. thw