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Traditionelle Mai-Feierlichkeiten in vielen Orten

Mit einiger Anstrengung stellten die Feuerwehrleute des Löschbezirks Oberbexbach den Maibaum am Sportgelände an der Süßhübelstraße auf. Foto: Thorsten Wolf
Mit einiger Anstrengung stellten die Feuerwehrleute des Löschbezirks Oberbexbach den Maibaum am Sportgelände an der Süßhübelstraße auf. Foto: Thorsten Wolf
Homburg/Bexbach/Kirkel. Es ist wohl eine der farbenprächtigsten Traditionen in Deutschland: Das alljährliche Stellen des Maibaums am Vorabend des 1. Mai, nicht selten ergänzt, in einigen Fällen sogar ersetzt durch große Hexenfeuer, wie es etwa die Kirkeler Burgnarren auf dem Marktplatz entzündeten

Homburg/Bexbach/Kirkel. Es ist wohl eine der farbenprächtigsten Traditionen in Deutschland: Das alljährliche Stellen des Maibaums am Vorabend des 1. Mai, nicht selten ergänzt, in einigen Fällen sogar ersetzt durch große Hexenfeuer, wie es etwa die Kirkeler Burgnarren auf dem Marktplatz entzündeten. In Homburg, Bexbach und Kirkel wurde am Donnerstagabend mit zahlreichen Maibäumen das Ende der kalten Jahreszeit angekündigt - so beim FV 1926 Oberbexbach. "Wir haben 1997 mit diesem Brauch angefangen, als unsere Sportanlage an die Süßhübelstraße ausgelagert wurde", erinnerte sich der erste Vorsitzende Jürgen Braun an die Anfänge. "Unser Maifest wird inzwischen von der Dorfgemeinschaft gut angenommen." Doch nicht nur mit dem Maibaum wurde dem Winter in Oberbexbach der Kampf angesagt. Getreu dem Motto "Viel hilft viel" gab's gleich noch ein Hexenfeuer mit dazu. Für Oberbexbachs Ortsvorsteher Dieter Kauf lohnen sich die Mühen des Fußballvereins. "Ich denke, dass das Maibaumsetzen inzwischen einen hohen Stellenwert für unser Dorf hat. Die Anfänge waren zwar etwas schwach, aber inzwischen hat sich das gemacht. Und heute ist noch ein besonderer Tag dazu, weil Innenminister Klaus Meiser einen Zuschussbescheid für den neu errichteten Rasenplatz übergeben wird." Der FV 1926 Oberbexbach ließ es in Sachen Maifeier nicht mit dem Setzen des Baumes, dem Hexenfeuer und ein paar Bier bewenden: Neben einigen Vorführungen der Jugend und befreundeter Vereine gings zu späterer Stunde im Vereinsheim beim Tanz in den Mai in Richtung Frühling. Unter den zahlreichen Gästen des Maifestes in Oberbexbach war auch der erste Beigeordnete der Stadt, Wolfgang Imbsweiler. Der hatte schon zuvor in Niederbexbach dem dortigen Maibaumsetzen beigewohnt und zeigte sich sichtlich begeistert vom Engagement der Vereine, Gruppen und Institutionen in seinem Heimatdorf. "Es war wunderbar. In Niederbexbach wird der Maibaum immer vom Ortsrat und der Feuerwehr gestellt. Beteiligt sind die Landfrauen, der Sportverein mit seiner Jugendabteilung, der Gesangverein, der gemischte Chor, das Akkordeonorchester und vor allem der Kindergarten." In der zurückliegenden Woche wurde der Baum traditionell von der Landfrauen des Ortes und der Arbeiterwohlfahrt sorgfältig geschmückt. thw