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Störche im Bliestal
Störche im Anflug auf das Bliestal

Just gelandet: Am Montag kehrten die ersten Störche aus ihrem Winterquartier nach Altstadt und Limbach zurück. Die Mobilfunkanlage auf der ehemaligen Limbacher Molkerei war eine ihrer ersten Anflugstationen.
Just gelandet: Am Montag kehrten die ersten Störche aus ihrem Winterquartier nach Altstadt und Limbach zurück. Die Mobilfunkanlage auf der ehemaligen Limbacher Molkerei war eine ihrer ersten Anflugstationen. FOTO: Martin Baus
Altstadt/Limbach. Die ersten der beliebten „Frühlingsboten“ sind seit Montagnachmittag aus dem Süden zurück. Von Martin Baus

Der erste sonnige Tag mit Frühlingsflair und Temperaturen im zweistelligen Celsiusbereich bot den passenden Rahmen für die Rückkehr der Störche ins Blies-
tal. In Limbach und Altstadt machte sich Meister Adebar in den späten Nachmittagsstunden gleich im halben Dutzend bemerkbar — beinahe so, also ob die stolzen Schreiter allenthalben den Frühling ausrufen wollten.


Tatsächlich waren sie am Montag mit warmem Rückenwind aus Süden in ihrem Brutrevier angelandet. Exponierte Punkte wurden sogleich zielsicher angesteuert – die Altstadter Kirche, die Mühle und die Mobilfunksender auf der ehemaligen Molkerei in Limbach waren einige der markanten örtlichen Stellen, die bei der populären Vogelart durchaus auch umkämpft waren. Die zahlreichen Storchenhorste, die in den beiden Kirkeler Ortsteilen links und rechts der Blies aufgestellt sind, wurden indes weder inspiziert noch in Beschlag genommen.

Bis die künstlichen Brutstätten, die unter anderem vom örtlichen Naturschutzbund installiert worden sind, besetzt werden, dürften allerdings noch einige Wochen mit intensiver Balz und viel Geklapper ins Land ziehen. Als einer der ersten gefiederten Frühlingsboten dürften die Weißstörche wie gewohnt wieder viel Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf sich ziehen – das Aufhebens, das sie selbst um ihr „Comeback“ machten, dürfte einiges dazu beitragen.