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Schnappschüsse hinterließen großen Eindruck

Klaus Wolf vom Fotoclub Schnappschuss (rechts), hier mit Sigrid und Dieter Neumüller, erläuterte am Rande der Vernissage den Gästen Bildinhalte und Techniken. Foto: Thorsten Wolf
Klaus Wolf vom Fotoclub Schnappschuss (rechts), hier mit Sigrid und Dieter Neumüller, erläuterte am Rande der Vernissage den Gästen Bildinhalte und Techniken. Foto: Thorsten Wolf
Kirkel-Neuhäusel. Gemeinhin gilt der Schnappschuss als griffige Formulierung für die eher intuitive Bedienung eines Fotoapparates. Dass aber ein Fotoclub, der sich mit diesem Namen schmückt, durchaus auch in der Lage ist, durchweg Bilder aus guter Überlegung heraus zu machen, beweist derzeit eine Ausstellung in den Räumen des Bildungszentrums der Arbeitskammer in Kirkel-Neuhäusel Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf

Kirkel-Neuhäusel. Gemeinhin gilt der Schnappschuss als griffige Formulierung für die eher intuitive Bedienung eines Fotoapparates. Dass aber ein Fotoclub, der sich mit diesem Namen schmückt, durchaus auch in der Lage ist, durchweg Bilder aus guter Überlegung heraus zu machen, beweist derzeit eine Ausstellung in den Räumen des Bildungszentrums der Arbeitskammer in Kirkel-Neuhäusel. Dort präsentieren acht Mitglieder des Homburger Fotoclubs Schnappschuss noch bis Ende Juni einen Querschnitt durch ihr Bildwerk, angefangen bei Porträts über Makroaufnahmen bis hin zu Verewigungen der Technik - um nur einige der Themenbereiche zu nennen, die die Ausstellung streift. Erwin Irmisch, der Leiter des Bildungszentrums, zeigte sich anlässlich der offiziellen Eröffnung sichtlich angetan von den ausgestellten Werken und vom Engagement der Fotografinnen und Fotografen. "Ich freue mich, dass diese Ausstellung unser Haus beehrt. Und das auch mehreren Gründen. Zum einen ist es die erste Ausstellung, die der Fotoclub ausrichtet. Und bei näherem Hinsehen werden sie feststellen, dass es nicht die letzte sein wird. Ein weiterer Grund ist, dass es sich um eine Ausstellung handelt, die man gerne sieht, bei der man den Wunsch entwickeln kann, auch so fotografieren zu können." Und das sei, so Irmisch, weiter, das Beste, was man über Amateure sagen könne.



In ihrer Begrüßung der zahlreichen Gäste bedankten sich die beiden Verantwortlichen des Fotoclubs, Hubert Schwarz und Klaus Wolf, nachdrücklich für die Unterstützung durch die Arbeitskammer in der Verwirklichung der Ausstellung. "Wir hoffen, dass wir mit unseren Werken für jeden etwas dabei haben", so Hubert Schwarz zum Portfolio der Ausstellung. "Vielleicht wecken wir so bei den Betrachtern das Interesse, auch selbst wieder öfter zu Kamera zu greifen." Am Rande der Ausstellungseröffnung schilderte Klaus Wolf ein wenig von der inneren Befindlichkeit der ausstellenden Fotografen. "Man ist nervös, weil man nicht weiß, wie die Leute auf die Ausstellung überhaupt reagieren werden. Immerhin ist dies unsere erste Ausstellung." Wolf zeigte sich zufrieden mit den ersten Reaktionen des Publikums. "Die Resonanz der Besucher ist, so weit ich das mitbekommen habe, sehr gut."