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Mit dem Naturwächter unterwegs durch den Neuhäuseler Arm

Kirkel-Neuhäusel. Am Sonntag, 21. August, stellt der ehrenamtliche Naturwächter Georg Hubig gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der BUND-Ortsgruppe Kirkel das Naturschutzgebiet "Neuhäuseler Arm", in Kirkel auch oft Kasbruch genannt, vor. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr am unteren Parkplatz des Bildungszentrums der Arbeitskammer in Kirkel-Neuhäusel , Am Tannenwald 1. red

Am Sonntag, 21. August, stellt der ehrenamtliche Naturwächter Georg Hubig gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der BUND-Ortsgruppe Kirkel das Naturschutzgebiet "Neuhäuseler Arm", in Kirkel auch oft Kasbruch genannt, vor. Treffpunkt ist um 8.30 Uhr am unteren Parkplatz des Bildungszentrums der Arbeitskammer in Kirkel-Neuhäusel , Am Tannenwald 1.


Von dort geht es zunächst in einem kurzen Spaziergang (etwa 200 Meter) zu dem Naturschutzgebiet, das sich zum einen nördlich der Eisenbahnlinie bis kurz oberhalb des Weihers (älterer Teil) und zum anderen südlich der Eisenbahnlinie bis zur Kaiserstraße (jüngerer Teil) jeweils in der Talaue des Kirkeler Baches erstreckt. Im weiteren Verlauf einer etwa zweistündigen Exkursion werden die Charakteristika dieses Naturschutzgebietes vorgestellt, seine Entstehungsgeschichte, typische Tiere und Pflanzen, Probleme, Schutzmaßnahmen und Entwicklungsmöglichkeiten, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt.

Zurzeit sind bei schönem Wetter vor allem viele verschiedene Heuschrecken zu hören und zu sehen, am Weiher verschiedene Libellen und eventuell auch die Zwergtaucher, die in diesem Jahr dort wieder erfolgreich gebrütet haben. Die Pflanzenwelt ist ebenfalls vielgestaltig: Schilfbestände, Seggenriede und Torfmoose an nassen, sumpfigen Stellen und an relativ trockenen Hangstellen Besenheide und Thymian , mehrere Farnarten an verschiedenen Stellen im Gebiet.



Zu diesem Spaziergang, einer Gemeinschaftsaktion von Volkshochschule und dem Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) durch das Neuhäuseler Kleinod sind alle Interessierten eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer kann, sollte ein Fernglas, eine Lupe und je nach Witterung auch Mückenschutz (Kleidung oder Abwehrmittel) mitbringen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Für Rücksprachen steht ab sofort Georg Hubig unter der Telefonnummer (0 68 49) 64 54 zur Verfügung.