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Weihnachtliche Stimmung
Lichterzauber im Limbacher Pfarrgarten

Am vergangenen Wochenende feierten die Limbacher ihren traditionellen Weihnachtsmarkt. Die Elisabeth-Kirche und der Pfarrgarten lieferten da wie in jedem Jahr ein traumhaftes Ambiente.
Am vergangenen Wochenende feierten die Limbacher ihren traditionellen Weihnachtsmarkt. Die Elisabeth-Kirche und der Pfarrgarten lieferten da wie in jedem Jahr ein traumhaftes Ambiente. FOTO: Thorsten Wolf
Limbach. Im malerischen Ambiente des Pfarrgartens, gleich hinter der Elisabeth-Kirche in Limbach, wurde es am Wochenende so richtig weihnachtlich. Von Thorsten Wolf

In den Reigen der Nikolaus- und Weihnachtsmärkte in unserer Region hat sich am vergangenen Wochenende auch Limbach eingereiht. Traditionell wurde die Vorweihnacht im Pfarrgarten hinter der Elisabeth-Kirche gefeiert. Dort boten im malerischen Ambiente das „Hexe-Heisje“, die Oldtimerfreunde, der Musikverein Limbach, „Es Clippche“, das „Saigon“, der TV Limbach zusammen mit der Nachbarschaftshilfe und neuen Limbachern, die Montagsstrahler, die „Limbacher“, die SPD Limbach und die Straußbuwe und Straußmäde am Samstag und Sonntag wieder Klassiker der saarländischen Küche, aber auch Orientalisches und Asiatisches. Doch natürlich konnte man sich nicht nur kulinarisch verwöhnen lassen, auch ein Programm jenseits von Essen und Trinken gab es an den beiden Tagen. So hatte am Samstag, nach einer Andacht in der Elisabeth-Kirche und der offiziellen Eröffnung des Weihnachtsmarktes eine kleine Formation des Musikvereins Limbach ihren Auftritt. Folgen sollte am Eröffnungstag noch die Dorfmusik Hacke.


Auf dem Plan für den Sonntag stand noch mal der Musikverein, der Männergesangverein und die Turmbläser. Und natürlich sollte an diesem Tag auch der Nikolaus nicht fehlen.

Als ganz besonderer Glanzpunkt empfahl sich an den beiden Tagen auch der Weihnachtsbasar im Theobald-Hock-Haus, unmittelbar am Festplatz. Dort konnte man am Samstag und Sonntag nach Herzenslust in den Auslagen von insgesamt 15 Ausstellern stöbern, sich hochwertige Handwerkskunst anschauen und natürlich, und damit rechtzeitig, schon mal das eine oder andere Weihnachtsgeschenk erstehen.



Genau dort fand sich am Eröffnungssamstag auch Limbachs Ortsvorsteher Max Victor Limbacher. Der zeigte sich sehr zufrieden mit dem, was sowohl beim eigentlichen Weihnachtsmarkt, als auch beim Basar seitens der Standbetreiber und der Aussteller auf die Beine gestellt worden sei. Und selbst ihm habe gerade das Angebot im Basar in diesem Jahr eine Überraschung beschert. „Ich wusste gar nicht, dass es in Kirkel eine Füllhalter-Manufaktur gibt. Es ist wirklich unglaublich, was sich in unserer Gemeinde so findet.“ Bei den Ständen draußen im Pfarrgarten habe er den Eindruck, dass sich die Betreiber von Jahr zu Jahr mehr Mühe gäben, „das ist höchste Qualität“. Dass man in diesem Jahr aufgrund der Tatsache, dass mit dem Heiligabend am vierten Advent quasi ein verfügbares Wochenende für Nikolaus- und Weihnachtsmärkte ausfalle, vielleicht angesichts weitere Märkte in der unmittelbaren Nähe etwas weniger Zuspruch erhalten könnte, das sah Limbacher entspannt. „Wir werden sehen. Aber ich denke, das läuft schon gut. Und ich hoffe auch, dass die Leute wissen, dass der Limbacher Weihnachtsmarkt in seiner Qualität etwas Besonderes ist – und das entsprechend honorieren“. Bei den Vorbereitungen, durchaus in den zurückliegenden Wochen und Tagen mit vielen Anstrengungen verbunden, habe sich erneut gezeigt, dass man in Limbach auf ein eingespieltes Team von Helfern zurückgreifen könne. „Diese geben der Veranstaltung über Jahre hinweg eine Kontinuität.“ Stellvertretend nannte Limbacher hier Jörg Erbelding von den Oldtimerfreunden, „ohne ihn wäre der Markt undenkbar. Er ist der ruhende Pol, wenn was schief geht, dann weiß er, was gemacht werden muss“. Für Limbacher auch noch bemerkenswert in der Entwicklung des Weihnachtsmarktes im Ort: Es gebe weniger Vereine als Standbetreiber, dafür mehr private Zusammenschlüsse und Initiativen. „Früher war das ein klassischer Weihnachtsmarkt, bei dem die Vereine sich etwas dazuverdient haben.“ Unabhängig davon mache, beschrieb Max Viktor Limbacher, das den Weihnachtsmarkt aus: „Es herrscht eine ausgesprochen gute Stimmung, die Initiativkraft der Leute, die auf dem Markt aktiv sind, spiegelt sich in der Akzeptanz der Veranstaltung wieder. Und natürlich ist das Ambiente traumhaft!“