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Ausflug nach Bonn
Kunst-Fahrt nach Bonn zur Gurlitt-Ausstellung

Kirkel. Eine Exkursion nach Bonn zur „Gurlitt-Ausstellung“ bietet der Heimat- und Verkehrsverein Kirkel  am Donnerstag, 15. Februar, an. Der Titel der Ausstellung lautet: „Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen“. In dieser Ausstellung in Bonn und in einer weiteren Ausstellung in Bern ist ein Teil der Kunstwerke aus dem Besitz von Cornelius Gurlitt zu sehen. Von

Eine Exkursion nach Bonn zur „Gurlitt-Ausstellung“ bietet der Heimat- und Verkehrsverein Kirkel  am Donnerstag, 15. Februar, an. Der Titel der Ausstellung lautet: „Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen“. In dieser Ausstellung in Bonn und in einer weiteren Ausstellung in Bern ist ein Teil  der Kunstwerke aus dem Besitz von  Cornelius Gurlitt zu sehen.



Der so genannte Schwabinger Kunstfund wurde anfänglich als  Nazi-Schatz“ betitelt, von einem milliardenhohen Wert wurde geraunt. Doch fünfeinhalb Jahre nach der rechtlich zweifelhaften Beschlagnahmung der „Gurlitt-Sammlung“ durch die bayrische Justiz sind Forscher zu dem Ergebnis gekommen, dass von den 1500 Kunstwerken bisher nur sechs unter den Begriff „Raubkunst“ fallen.

In der Doppelausstellung „Bestandsaufnahme Gurlitt“ in Bern und Bonn werden insgesamt rund 450 Werke erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Mehr als 1500 Kunstwerke – darunter Werke von Monet, Cézanne, Renoir, Macke, Dix, Nolde, Beckmann – waren 2012 in Gurlitts Münchner Wohnung und in seinem Salzburger Haus entdeckt worden.

Unter dem Titel „Bestandsaufnahme Gurlitt“ zeigen die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern gleichzeitig zwei Ausstellungen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt. Während die Berner Schau sich auf die „Entartete Kunst“ und den Umgang der Nazis damit konzentriert,  widmet sich die Ausstellung in Bonn vor allem den an den Bildern hängenden Schicksalen der verfolgten, meist jüdischen Sammler und Kunsthändler. Die Bundeskunsthalle zeigt rund 250 Werke, von denen viele ihren Besitzern entzogen wurden oder die in der Not unter Wert verkauft werden mussten oder deren Herkunft noch nicht gänzlich geklärt werden konnte.

Programm: Abfahrt ist in Homburg um 8.30 Uhr, Altes Hallenbad, um, 8.45 Uhr Limbach, Theobald-Hock-Platz, 9 Uhr, Kirkel, Ampel, 9.15 Uhr, St. Ingbert, Rendez-vous-Platz. Nach der Ankunft in Bonn ist für 14.30 Uhr der Besuch der Ausstellung (mit Führung) geplant. Auf der Rückfahrt ist ein Stopp in einem restauraant an der Mosel geplant.

Kosten: 52 Euro/Person (Busfahrt, Reiseleitung, Eintritt und Führung), bei der Anmeldung zu zahlen. Mindest-Teilnehmerzahl: 25 Personen.

Anmeldung: wenn möglich, per E-Mail: an d.hochlenert@kirkel.de, Weitere Infos gibt es beim Heimat- und Verkehrsverein Kirkel, Rathaus Limbach, Zimmer 28, und unter der Telefonnummer  (0 68 41) 80 98 40.