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Kirkel dankt seinen Sportlern

Kirkel. Kirkel ist stolz auf seine vielen Sportler, das war am vergangenen Freitag wieder zu spüren. Rund 160 Männer und Frauen, Kinder und Jugendliche, wurden für ihre Leistungen im alten Jahr gebührend gefeiert. Thorsten Wolf

Was haben die Palatia Limbach, der TV Limbach , der Tennisclub Kirkel, das Tischtennis-Zentrum Altstadt-Kirkel, der TV Kirkel , die Kegelgemeinschaft Kirkel/Altstadt/KV Ostsaar und der Pool Billard Club "Joker" Altstadt mit ihren einzelnen Sparten und Abteilungen gemeinsam? Ganz einfach: Ein meisterlich erfolgreiches Sportjahr 2014. So stand der vergangene Freitagabend in der Sportgemeinde Kirkel ganz im Zeichen derer, die in ihren Vereinen im Jahr 2014 bemerkenswerte Erfolge in ganz unterschiedlichen Sportarten bei ganz unterschiedlichen Wettkämpfen und Meisterschaften errungen haben.

Rund ein 160 Sportlerinnen und Sportler aus den genannten Vereinen wurden in der Dorfhalle Limbach anlässlich der traditionellen Sportlerehrung ausgezeichnet. Kirkels erster Beigeordneter Bernd Weißmann nahm diesen großen Moment zum Anlass, in seiner Begrüßung ein klares Bekenntnis zum ehrenamtlichen Engagement in den Vereinen zu geben. Grundsätzlich, so Weißmann, zeichne sich die Gemeinde Kirkel durch "eine sehr gute Vereinsstruktur" aus. "Wir haben sehr viele Vereine, in Kirkel ist fast die Hälfte der Bevölkerung dort aktiv. Diese Vereinsstruktur ist zum einen wichtig, um solche sportlichen Leistungen, wie wir sei heute Abend würdigen, zu erbringen. Zum anderen haben Vereine aber auch die wichtige Aufgabe, jungen Menschen einen Teamgeist beizubringen. Und insofern ist die soziale Aufgabe eine ganz wichtige Größe, die heute Abend hier betont werden muss."

Weißmann lenkte den Blick der zahlreichen Gäste aber auch auf das, was die Gemeinde für ihre Vereine tue. "Wir haben Sportanlagen, die sich mit Sicherheit über die Kreisgrenzen hinaus sehen lassen können: Wir haben sieben Sportplätze, wir haben in jedem Ortsteil eine Halle, wir haben Schulturnhallen." Gerade die Hallen stelle man den Vereinen kostenlos zu Verfügung, etwas, was nicht mehr unbedingt üblich sei, versicherte er mit Blick auf die Nachbarkommune St. Ingbert. Dort müssten die Vereine im Gegensatz zu Kirkel Gebühren zahlen. "Das ist bei uns nicht so. Und das soll auch so bleiben!" Dafür gab's erwartungsgemäß Applaus. Weißmann weiter: "Wir sehen so von offizieller Seite unsere Aufgabe darin, die Vereine zu unterstützen." Auch die mitunter schwierige Situation des Ehrenamtes in den Vereinen ließ Weißmann in seiner Begrüßung nicht unerwähnt. "Ohne die ehrenamtlich Aktiven ist ein solche Vereinsstruktur nicht möglich." Aber es sei oft nicht mehr selbstverständlich, dass man in den Vereinen viele Ehrenamtliche habe, die sich auch entsprechend einsetzten. "Deswegen sollte man dieses Engagement noch mehr schätzen und Trainer, deren Job mitunter nicht ganz einfach ist, auch unterstützen." Ebenfalls sehe er, dass die demographische Entwicklung die Situation beim Nachwuchs negativ beeinflussen werde. Vor diesem Hintergrund seien Kooperationen einzelner Vereine, auch über die Ortsgrenzen hinweg, "sinnvoll und wichtig und werden von uns ausdrücklich unterstützt".

Nach der Begrüßung gaben sich dann auf der Bühne die erfolgreichen Sportler die Ehre, um von Bernd Weißmann und den drei Ortsvorstehern Patrick Ulrich, Max Limbacher und Peter Voigt die Gemeindemedaille und ein Geschenk zu erhalten. Für den Faktor Unterhaltung sorgte eine Jazztanzgruppe und die Kirkeler Burgnarren.

Bilder aller am Freitag geehrten Sportlerinnen und Sportler gibt es im Internet auf unserer Facebook-Seite "Saarbrücker Zeitung/Homburger Rundschau zu sehen".