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Ihre Fragen an die Kandidaten

Kirkel. Am 11. September wählen die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kirkel ihren Bürgermeister direkt. Zuvor, am Dienstag, 30. August, besteht die Möglichkeiten, mit den Kandidaten über Kirkeler Themen zu diskutieren. Peter Neuheisel

Die Gemeinde Kirkel mit ihren 10 000 Bürgern steht nach wie vor gut da. Die Infrastruktur stimmt in den drei Ortsteilen, wenngleich sich hier allmählich auch die Auswirkungen der demografischen Entwicklungen zeigen. Die Gemeinde ist verkehrstechnisch gut angebunden, auch vom Arbeitsplatz-Angebot sieht es nach wie vor gut aus - auch nach dem Abzug der Verwaltungsstelle des Praktiker-Marktes. Mit der Burg hat Kirkel ein touristisches Highlight zu bieten, die Veranstaltungen laufen mittlerweile das ganze Jahr über und ziehen Besucher aus nah und fern an.



Was auf der einen Seite ein Pfund ist, nämlich die gute Verkehrsanbindung, ist auf der anderen Seite eine Belastung. Denn einige Bereiche der Gemeinde leiden unter dem hohen Verkehrsaufkommen. Bürger befürchten, dass sich die Situation wegen des Zunderbaumes noch verschärfen könnte. Weiteres Manko: In jüngster Zeit haben sich einige Unternehmen aus Kirkel verabschiedet, somit fehlen zahlungskräftige Gewerbesteuerzahler. Genügend Themen also, über die man diskutieren kann.

Am Sonntag, 11. September, wählt die Burggemeinde seinen Bürgermeister in Direktwahl. Und bereits jetzt steht fest, dass es nur diesen einen Termin geben wird, weil nur zwei Kandidaten gegeneinander antreten werden. Es ist der Amtsinhaber Frank John (44) von der SPD und Herausforderer Carsten Baus (46) von der CDU . John setzte sich bei der vorherigen Wahl im November 2008 gegen den damaligen Amtsinhaber Armin Hochlenert (CDU ) in der Stichwahl durch. Zuvor war der Volkswirt unter anderem in der Kreisverwaltung in Homburg tätig. Er ist verheiratet und hat eine fünfjährige Tochter. Baus war als Jurist in Saarbrücken und Berlin tätig, anschließend als Prokurist in einem Unternehmen in Rheinland-Pfalz. Seit nunmehr knapp drei Jahren ist er Landesgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK). Der Christdemokrat ist verheiratet und Vater eines dreijährigen Sohnes.

Wer die Kandidaten und ihre politischen Ziele besser kennenlernen möchte, hat am kommenden Dienstag, 30. August, 19 Uhr, die Möglichkeit dazu. Dann laden Saarbrücker Zeitung und Saarländischer Rundfunk zur gemeinsamen Podiumsdiskussion mit den Bürgermeister-Bewerbern in die Dorfhalle Limbach ein. Dort können die Besucher wie immer ihre Fragen live stellen. Allerdings bieten wir zusätzlich die Möglichkeit, dass unsere Leserinnen und Leser uns vorab ihre Fragen schriftlich zusenden. Sie brauchen nur den neben stehenden Coupon auszufüllen und unter der angegebenen Adresse an die SZ-Lokalausgabe in Homburg zu schicken.