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Heine, Wein und Mittelalter

Anziehungspunkt: Das Weinfest auf der Kirkeler Burg hat sich zu einem Besuchermagnet entwickelt. In diesem Jahr wird am Sonntag, 16. Oktober, mit dem Rebensaft gefeiert. Foto: Thorsten Wolf/SZ
Anziehungspunkt: Das Weinfest auf der Kirkeler Burg hat sich zu einem Besuchermagnet entwickelt. In diesem Jahr wird am Sonntag, 16. Oktober, mit dem Rebensaft gefeiert. Foto: Thorsten Wolf/SZ FOTO: Thorsten Wolf/SZ
Kirkel. Der Kunsthandwerkermarkt des Fördervereins in der Limbacher Mühle gehört zu den Höhepunkten des Kulturangebots im Kirkeler Herbst. Er findet in diesem Jahr am Wochenende 24./25. September statt. Ralph Schäfer

Die Veranstaltungsreihe Burgsommer hat ein erfolgreiches Ende genommen für diese Saison, aber auch sonst läuft in den kommenden Monaten kulturell noch einiges in der Burggemeinde. Dazu äußerte sich Sarah Klein vom Kulturamt der Gemeinde im Gespräch mit unserer Zeitung: "Wir hatten auch in diesem Jahr ein sehr gut nachgefragtes Ferienprogramm auf der Burg. Viele Gruppen und Familien waren bei uns." Beim Burgsommer für Schulklassen waren in diesem Jahr wieder rund 5400 Kinder aus der ganzen Region auf der Kirkeler Burg. Und weiter gilt: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: "Das Burgsommer-Angebot wird es selbstverständlich auch im kommenden Jahr wieder geben", kündigte Klein an. Im Zuge des turnusmäßigen Wechsels wird es 2017 statt des Kinos unter freiem Himmel auf dem Burgplateau, das in diesem Jahr verregnet war, wieder das Burg-Open-Air geben mit Musik satt. In diesem Jahr geht es weiter mit den offenen Wanderungen, die noch im September und Oktober jeden ersten Sonntag im Monat laufen: "Am 4. September geht es über die Wolfsfelsen. Start ist um 14 Uhr auf dem Marktplatz. Erwachsene zahlen fünf, Kinder drei Euro." Im gleichen Zeitraum gibt es auch noch die Burgführungen jeden zweiten Sonntag im Monat, die nächste also am 11. September. "Gestartet wird jeweils um 11 Uhr am Burgmuseum." Zu einer festen Einrichtung geworden ist das Biosphären-Bogenturnier des Förderkreises Kirkeler Burg. Es findet am Samstag, 10. und Sonntag, 11. September, zum achten Mal statt. "Wer mitmachen will, kann sich mit dem Förderkreis in Verbindung setzen."


Zu den Höhepunkten der kulturellen Herbst-Saison in Kirkel gehört natürlich auch der Kunsthandwerkermarkt in der Limbacher Mühle, den der Förderverein Jahr für Jahr auf die Beine stellt. Geboten wird ein Querschnitt von Schmuck über Bilder bis zu Skulpturen. In diesem Jahr ist das Wochenende 24./25. September dafür vorgesehen. Ebenfalls in der Limbacher Mühle beschäftigt sich am 17. Oktober Gerd Arnold in seinem Vortrag mit dem deutschen Dichter Heinrich Heine . Beginn ist um 17 Uhr. Und an gleicher Stelle sorgt am 4. November das St. Swingbert-Trio für Jazz und Pop mit aktuellen eigenen deutschen Texten. Einlass ist ab 19 Uhr. Auch in diesem Jahr gibt es auf dem Kirkeler Wahrzeichen wieder den edlen Rebensaft zu kosten: Das Weinfest auf der Burg erfreut sich steigender Beliebtheit. Es findet am Sonntag, 16. Oktober, statt. Wer sich dafür interessiert, was man in der Freizeit so alles machen kann, kommt in der Limbacher Dorfhalle sicher auf seine Kosten: "Dort läuft am Samstag, 12., und Sonntag, 13. November wieder die große Hobbykünstler-Ausstellung", kündigte Klein an. Und wer die Burgsaison mit dem Mittelaltermarkt begonnen hat, kann sie auch mittelalterlich abschließen: Man mag zwar beim derzeitigen Hoffen auf eine stabile Rückkehr des Hochsommers noch nicht so recht dran denken, aber die aktuelle Burgsaison endet am 10. und 11. Dezember mit der Burgweynacht auf Burg Kirkel .

Großes Angebot: Der Kunsthandwerkermarkt in der Limbacher Mühle wird stets stark besucht. Foto: Wolf/SZ
Großes Angebot: Der Kunsthandwerkermarkt in der Limbacher Mühle wird stets stark besucht. Foto: Wolf/SZ FOTO: Wolf/SZ
Saisonabschluss: Die Burgweynacht entführt die Besucher am 10. und 11. Dezember nochmal ins Mittelalter. Foto: Wolf/Gemeinde Kirkel
Saisonabschluss: Die Burgweynacht entführt die Besucher am 10. und 11. Dezember nochmal ins Mittelalter. Foto: Wolf/Gemeinde Kirkel FOTO: Wolf/Gemeinde Kirkel