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FSV Jägersburg
FSV Jägersburg wieder auf Naturrasen

Auf Julian Fricker (in lila, im Vordergrund) muss der FSV Jägersburg aufgrund eines Rippenbruchs verzichten.
Auf Julian Fricker (in lila, im Vordergrund) muss der FSV Jägersburg aufgrund eines Rippenbruchs verzichten. FOTO: Stefan Holzhauser
Jägersburg. In der Fußball-Oberliga ist der 1. FC Kaiserslautern II zu Gast. Am Dienstag im Pokal gegen den 1. FC Saarbrücken.

Am Samstag empfängt der Fußball-Oberligist FSV
Jägersburg um 15.30 Uhr den 1. FC Kaiserslautern II. Es ist das
Aufeinandertreffen zwischen dem aktuellen Tabellensechsten und den auf
Rang drei platzierten Gästen aus der Pfalz. Erstmals seit einigen
Monaten kann der FSV dabei wieder auf seinen Naturrasenplatz
zurückgreifen. Die letzten Heimspiele vor der Winterpause und die ersten
im neuen Jahr mussten witterungsbedingt alle auf Kunstrasen stattfinden.
Das Hinspiel im Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg hatten die
Jägersburger deutlich mit 0:3 verloren.
“Das war damals kein richtiger Gradmesser. Es war für uns ein
Auswärtsspiel unter der Woche in einem riesigen Stadion. Da hat man
schon bei unseren Spielern den Respekt gemerkt. Hinzu kam, dass die
Lauterer vier, fünf Spieler von oben mit dabei hatten“, sagt
Jägersburgs Vorsitzender Martin Germann. Für das Rückspiel fallen beim
FSV Julian Fricker (Rippenbruch) sowie die beiden beruflich verhinderten
Sergey Littau und Tom Koblenz aus. Nachdem die Jägersburger den anvisierten Klassenverbleib nun endgültig
gesichert haben, soll bis zum Rundenschluss nur noch von Spiel zu Spiel
geschaut werden. ‚‘Für uns ist es natürlich bislang eine sehr gute
Saison. Ganz oben haben sich die vier Regionalliga-Absteiger aus
Homburg, Pirmasens, Kaiserslautern und Trier platziert. Wir stehen
direkt dahinter mit dabei - das ist schon bemerkenswert``, betont
Germann. Da die Jägersburger derzeit lediglich einen Zähler hinter dem
Tabellenfünften FC Hertha Wiesbach zurückliegen, könnten sie sogar noch
zweitbestes Saar-Team der Liga werden.
Mit Sicherheit werden die Jägersburger Spieler bereits das
Pokal-Halbfinale am nächsten Dienstag gegen den 1. FC Saarbrücken im
Hinterkopf haben. Es findet nun nach langem Hin und Her um 18 Uhr auf
Naturrasen in Jägersburg statt.


„Es können maximal 2000 Zuschauer rein.
Nach dem Widerspruch gegen das Urteil gegen den 1. FC Saarbrücken nach
den Vorkommnissen in Homburg haben wir für das Spiel nur eine
Vorlaufzeit von fünf Tagen. Das ist für einen Verein mit Ehrenamtlichen
alles andere als viel“, sagt Germann im Vorfeld der Begegnung.
Eintrittskarten sind im Vorverkauf erhältlich - und zwar am Samstag von
14.30 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 12 Uhr im Jägersburger
Sportheim. Sollte es dann noch ein Restkontingent an Eintrittstickets
geben, könnnen diese am Dienstag ab 16.30 Uhr an der Abendkasse erworben
werden. Am Montag findet dagegen kein Vorverkauf mehr statt.
Da das Jägersburger Vereinsgelände am Dienstag einem
Hochsicherheitstrakt ähneln wird, werden die Zuschauer um eine
rechtzeitige Anreise gebeten. Es wird auch umfangreiche
Einlasskontrollen geben. ‚‘Das ganze Prozedere im Vorfeld der Begegnung
hat schon ziemlich viele Nerven gekostet. Jetzt hoffen wir darauf, dass
alles gut und friedlich über die Bühne geht. Aus sportlicher Sicht
werden wir natürlich hoher Außenseiter sein. Aber wenn du gegen
Saarbrücken eventuell eine kleine Chance hast, dann mit Sicherheit in
einem richtigen Heimspiel hier in Jägersburg``, betont Germann.

(sho)