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Fläche am alten Rathaus soll schöner werden

Der Platz hinter dem alten Rathaus in Kirkel-Neuhäusel beschäftigte am Montag den Ortsrat. Foto: Thorsten Wolf
Der Platz hinter dem alten Rathaus in Kirkel-Neuhäusel beschäftigte am Montag den Ortsrat. Foto: Thorsten Wolf
Kirkel-Neuhäusel. Wie könnte der kleine Platz hinter dem alten Rathaus in Kirkel-Neuhäusel aussehen? Wie sollte er aussehen? Mit dieser Frage befasste sich am Montagabend der Ortsrat von Kirkel-Neuhäusel. Impuls dafür war ein Schreiben des Hobbykochclubs "Die Brutzler" Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf

Kirkel-Neuhäusel. Wie könnte der kleine Platz hinter dem alten Rathaus in Kirkel-Neuhäusel aussehen? Wie sollte er aussehen? Mit dieser Frage befasste sich am Montagabend der Ortsrat von Kirkel-Neuhäusel. Impuls dafür war ein Schreiben des Hobbykochclubs "Die Brutzler". Als einer der Nutzer von Räumen im früheren Rathaus an der Goethestraße hatte der Verein in einem Brief an Bürgermeister Frank John vorgeschlagen, die Freifläche hinter dem Bau umzugestalten. "Dieser idyllisch gelegene Platz unter dem schönen alten Lindenbaum ist für kleine Festivitäten ein idealer Standort", hatte Manfred Wentz, Organisationsleiter der Brutzler, geschrieben. Im vergangenen Jahr sei man, so Wentz, von Gästen dieses Festes darauf hingewiesen worden, dass sich der Platz auch für weitere Aktivitäten gut eignen würde. Auch wäre zu überlegen, ob man den dann gestalteten Ort als "Platz der Partnerschaft Kirkel-Mauléon" benenne, so Wentz.Zusammen mit dem Brief hatten die Hobbyköche auch eine Vorschlags-Planung an die Kirkeler Verwaltung geschickt. Die sieht vor allem einen Wegfall der Parkmöglichkeiten unmittelbar unter der Linde vor, verbunden mit der Gestaltung einer Ruhezone unter dem Baum und einer Abgrenzung dieser durch eine Reihe von Pflanzkübeln. Zudem soll eine kleine Freilichtbühne kulturelle Aktivitäten fördern.


Doch mit all dem mochte sich der Ortsrat von Kirkel-Neuhäusel unter Vorsitz von Patrick Ulrich (SPD) nicht so wirklich anfreunden. Sarah Hochlenert von der CDU nannte die Idee im Grundsatz gut, gerade mit Blick auf die Möglichkeit, der Städtepartnerschaft einen Ort zu geben. Sie gab aber ebenso wie Wolfgang Breit von den Grünen zu bedenken, dass mit der angedachten Neugestaltung wichtige Parkplätze in der Dorfmitte wegfallen könnten.

Der Rat verständigte sich schließlich darauf, die Verwaltung damit zu beauftragen, gemeinsam mit den Antragsstellern und weiteren Nutzern der Freifläche ein Konzept zu erarbeiten, um den Platz optisch aufzuwerten.