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Die Erdkröte muss sich auf Beobachtung einstellen

Kirkel/Homburg. Helle Kleidung und eine Taschenlampe werden gebraucht: Im Rahmen einer zweistündigen Exkursion sollen einheimische Amphibien bestimmt werden. Auch Kinder dürfen mit ihren Eltern daran teilnehmen. bea

Am Samstag, 21. März, und am Freitag, 27. März, jeweils um 19.30 Uhr, bietet die Volkshochschule Kirkel in Zusammenarbeit mit der BUND-Ortsgruppe Altstadt-Kirkel-Limbach allen Interessenten, auch Kindern in Begleitung Erwachsener, eine etwa zweistündige Exkursion zur Beobachtung und Bestimmung einheimischer Amphibien an. Treffpunkt hierfür ist am Parkplatz an der Landstraße 213 zwischen Homburg/Uniklinikum und Kirrberg direkt an der Zufahrt zur Emilienruhe. Von dort geht es langsam zu Fuß entlang der Zufahrtsstraße zur Emilienruhe, auf der normalerweise zu dieser Zeit kaum Autos fahren, bis zum Laichgewässer und wieder zurück, wie es in der Pressemitteilung weiter heißt.

Jeder Interessent sollte sich aus Sicherheitsgründen hell anziehen (zum Beispiel Ostfriesennerz, Reflektoren) und eine funktionstüchtige Taschenlampe mitbringen. Darüber hinaus ist es vor allem für Kinder empfehlenswert, (helle) Stiefel anzuziehen und einen möglichst hellen Eimer mitzubringen. Bei günstigem Wetter (feucht und wärmer als acht Grad) und etwas Glück können dort abends und in der Nacht fünf verschiedene Amphibienarten (Erdkröte, Grasfrosch, Bergmolch, Teichmolch, Fadenmolch und eventuell Springfrosch, Wasserfrosch, Moorfrosch) auf der Frühjahrswanderung zu ihrem Laichgewässer und mit etwas mehr Glück auch im Laichgewässer beim Laichen beobachtet werden. Ist es jedoch bereits abends relativ kalt (kälter als vier Grad) und trocken, dann bleiben die Amphibien in ihren Verstecken; die Exkursion fällt in diesem Fall aus beziehungsweise wird verschoben.

Für Rückfragen und um Fahrgemeinschaften zu vermitteln, steht Gerhard Niklas, Telefon (0 68 49) 2 49, zur Verfügung.