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Vortrag
In fünf Tagen mit dem Zug nach Kirgistan

 Im Sommer folgen noch immer kirgisische Halbnomaden ihrem Vieh auf die Hochweiden, wo sie in ihren Jurten mehrere Monate leben.
Im Sommer folgen noch immer kirgisische Halbnomaden ihrem Vieh auf die Hochweiden, wo sie in ihren Jurten mehrere Monate leben. FOTO: Luizia Pesch / Picasa
Kirkel. Die Saarländerinnen Denise Hollmann und Luzia Pesch erzählen im Bildungszentrum Kirkel auch vom Himmelsgebirge.

() Nach Uganda und Kolumbien führt der neue Multimediavortrag der Freunde des Abenteuermuseums im Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel in der Reihe „Fremde Länder, Kulturen und Menschen“ diesmal nach Zentralasien. Die beiden Saarländerinnen  Denise Hollmann und Luzia Pesch berichten am Mittwoch, 27.­März, ab 19 Uhr über das Land Kirgistan. Sie nehmen die Gäste mit auf bunte Basare und in das sagenumwobene  Himmelsgebirge, den Tien Shan. Die beiden erzählen von ihrer abenteuerlichen Reise, die schon außergewöhnlich beginnt. Nach einer fünftägigen Fahrt im Zug, von St. Ingbert bis in die zentralasiatische Republik, erreichen sie die Hauptstadt Bishkek. Die vergangenen Zeiten als ehemaliges Mitglied der Sowjetunion spiegeln sich in deren Architektur und Bauten wieder. In den verwinkelten, unüberschaubaren Gassen des quirligen Osch-Basars gibt es neben allerlei Leckereien, alles was man sonst zum Leben braucht.


„Die wahre Schönheit des Landes zeigt sich aber erst in den wilden Bergen“, wie  Denise Hollmann und Luzia Pesch im Vorfeld der Veranstaltung berichten. Sie haben den Tien Shan, der auch Himmelsgebirge genannt wird, zu Fuß mit ihrem Zelt erkundet. Der höchste Gipfel, der Dschengisch Tschokusu ragt 7439 Meter auf und das Hochgebirge zählt zum Weltnaturerbe. Der See Issyk Kul liegt auf 1607 Metern Höhe, eingebettet in die Berglandschaft und gilt als das Meer des Binnenstaates. Trotz Temperaturen bis zu −20 °C im Winter friert der zweitgrößte Gebirgssee der Welt nie zu. Im Sommer folgen noch immer kirgisische Halbnomaden ihrem Vieh auf die Hochweiden, wo sie in ihren Jurten mehrere Monate leben und Stutenmilch zum Nationalgetränk Kumyz vergären lassen.

Die Gäste erwartet in Kirkel eine fantastische Reise mit authentischen Bildern und Reiseerlebnissen.



Wie immer ist der Eintritt frei, Spenden für ein soziales/karitaives Projekt das die Referenten unterstützen sind willkommen. Wegen der großen Nachfrage ist eine Anmeldung und Reservierung unter Telefon (06849) 90 90 oder per E-Mail an: info.bzk@arbeitskammer.de notwendig.

 In der zentralasiatischen Republik Kirgistan gehört das Tragen von Trachten, wie die bei diesem Paar, zum ganz normalem Alltag.  Besonders charakteritisch sind die Kopfbedeckungen.
In der zentralasiatischen Republik Kirgistan gehört das Tragen von Trachten, wie die bei diesem Paar, zum ganz normalem Alltag.  Besonders charakteritisch sind die Kopfbedeckungen. FOTO: Denis Hollmann