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„Bankraub“ hatte Nacharbeitungsgründe

Hier montieren die Aquis-Mitarbeiter Gustav Martinek (links) und Peter Schneider eine der Bänke. Die sieben als gestohlen gemeldeten sind nur zur Nachbearbeitung abgeholt worden. Foto: Thorsten Wolf/SZ
Hier montieren die Aquis-Mitarbeiter Gustav Martinek (links) und Peter Schneider eine der Bänke. Die sieben als gestohlen gemeldeten sind nur zur Nachbearbeitung abgeholt worden. Foto: Thorsten Wolf/SZ FOTO: Thorsten Wolf/SZ
Limbach. Nach der Polizei-Meldung „Sieben Bänke in Limbach gestohlen“ in unserer Zeitung und auch auf unserer Facebook-Seite hat sich gestern Ortsvorsteher Max Limbacher gemeldet: Es war kein Diebstahl, der Hersteller, die kreiseigene Gesellschaft Aquis, hat die Bänke abgeholt, um Arbeiten daran durchzuführen. Ralph Schäfer

Über die Aktion "50 Bänke für Limbach " (wir berichteten) wird gesprochen im Ort. Sie läuft seit vergangenem Jahr, etliche Bänke , allesamt gespendet, sind bereits aufgestellt. "Die Bevölkerung hat die Aktion sehr angenommen", sagte gestern Ortsvorsteher Max Limbacher im Gespräch mit unserer Zeitung. Er konnte aufklärerisch tätig werden: Am Sonntag hatte unsere Zeitung eine Meldung der Homburger Polizei erreicht, nach der in Limbach der Diebstahl von sieben Bänken mitgeteilt wurde. Dazu Limbacher: "Die Bänke sind nicht gestohlen worden, sondern der Hersteller, die kreiseigene Gesellschaft Aquis, hat sie abgeholt, um Nacharbeiten durchführen zu können." Dabei sei vergessen worden, Bescheid zu geben. Am Sonntag habe sich ein Aquis-Mitarbeiter bei ihm gemeldet und die Sache aufgeklärt. "Schön, dass die Dinge sich auch mal so klären, schließlich wäre auch ein ‚Bankraub', wie wir ihn vor zwei Jahren wirklich hatten, durchaus wieder möglich gewesen. Denn die Bänke können nicht besser gesichert werden, als durch Schrauben", so Limbacher.



Polizeikommissar Malte Krämer von der Inspektion Homburg bestätigte gestern auf Anfrage: "Der Hersteller hat die Bänke zur Aufbereitung abgeholt. Die Bänke werden bald wieder an ihren Plätzen stehen."