Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:05 Uhr

Anbau soll in einem Jahr stehen

Limbach. Seit Beginn der Woche nimmt der Anbau am Kirkeler Rathaus Gestalt an. In den kommenden Monaten soll am Sitz des Polizeipostens Limbach und der Limbacher Gemeindebücherei, dem Nachbargebäude des Rathauses, das obere Stockwerk abgetragen werden. Zusätzlich wird der ursprüngliche Bau im hinteren Bereich in Richtung der Stadtwerke um einen Neubau erweitert Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf

Limbach. Seit Beginn der Woche nimmt der Anbau am Kirkeler Rathaus Gestalt an. In den kommenden Monaten soll am Sitz des Polizeipostens Limbach und der Limbacher Gemeindebücherei, dem Nachbargebäude des Rathauses, das obere Stockwerk abgetragen werden. Zusätzlich wird der ursprüngliche Bau im hinteren Bereich in Richtung der Stadtwerke um einen Neubau erweitert. Sind diese Arbeiten abgeschlossen, wird ein komplett neues Stockwerk aufgesetz, dass dann den neuen Sitzungssaal der Gemeinde beherbergen soll. Fritz Leibrock, der Kirkeler Bauamtsleiter, rechnet mit einem Zeitraum von rund zwölf Monaten bis zu Fertigstellung des Projektes. "Im Moment laufen die bauvorbereitenden Maßnahmen, also das Abtragen der jetzigen Bodenfläche hinter dem Gebäude des Polizeipostens und das Entfernen des Bewuchses. Dann folgt der Rohbau. Später wird dann das neue Stockwerk als komplett neues Geschoss aufgesetzt." Die Kosten beziffert Leibrock mit 450 000 bis 500 000 Euro. "Ich gehe davon aus, dass in der kommenden Woche die eigentlichen Arbeiten beginnen." Für einen Zeitraum werden dann auch die Gemeindebücherei und der Polizeiposten ihren Betrieb am gegenwärtigen Standort einstellen müssen. Leibrock: "Die Bücherei wird für das Zeitfenster, in dem im Gebäude richtig gearbeitet wird, geschlossen, der Ausleihbetrieb wird nach Altstadt verlegt. Die Polizei zieht in diesem Zeitraum ins Gebäude der Gemeindewerke." Sind die Bauarbeiten wie geplant in einem Jahr abgeschlossen, soll der Verwaltung ein neuer Sitzungssaal mit einer Fläche 136 Quadratmeter zu Verfügung, ergänzt wird die Nutzfläche durch eine kleine Kaffeeküche, ein Stuhllager und eine Toilette. Im neuen Anbau selbst soll es im Untergeschoss zwei bis drei zusätzliche Büroräume und eine Toilette geben. Der Clou der Kirkeler Planung: Der neue Sitzungssaal wird, so sieht es die Planung vor, auch über eine kleine Brücke vom Rathaus her trockenen Fußes direkt zu erreichen sein. Der gesamte Bau wurde behinderten gerecht geplant, Rampen und Aufzüge machen den neuen Komplex auch für Menschen mit Gehbehinderungen zugänglich. Steht der An- und Neubau in einem Jahr, dann endet für den Kirkeler Gemeinderat die Ära seiner Sitzungen im Versammlungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Limbach und der Arbeitskammer in Kirkel-Neuhäusel. Doch nicht nur die Bürgervertretung und die Gemeindeverwaltung sollen Nutznießer der neuen Räumlichkeiten werden, auch kulturelle Veranstaltungen könnten, so Fritz Leibrock, vom Um- und Anbau profitieren.

Auf einen BlickIn zwölf Monaten soll der neue Sitzungssaal am Kirkeler Rathaus fertig gestellt sein. Die Kirkeler Bauverwaltung rechnet mit einem Finanzvolumen von 450 000 bis 500 000 Euro für die Baumaßnahme. Nach Fertigstellung sollen ein Sitzungssaal und weitere Funktionsräume die gegenwärtige Platzsituation der Verwaltung entzerren. Der Zugang zum Sitzungssaal im oberen Stockwerk des Nachbargebäudes des Rathauses, Sitz des Polizeipostens und der Gemeindebücherei, wird auch über eine Brückenkonstruktion vom Rathaus her gewährleistet. Laut Bauverwaltung wurde der gesamte neue Komplex behindertengerecht überplant. thw